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Adolphus „Doc“ Cheatham

Adolphus „Doc“ Cheatham (* 13. Juni 1905 Nashville, Tennessee; † 2. Juni 1997 Washington D.C.) war ein US-amerikanischer Jazztrompeter.

 Cheatham stand als Trompeter rund 75 Jahre lang auf den Bühnen der Welt, weit mehr Jahre als Miles Davis oder Louis Armstrong. Letzterer war sein Vorbild. Bereits 1923 begleitete er Bessie Smith bei ihren Auftritten in Nashville. nach Übersiedlung nach Chicago spielte er hauptsächlich bei Albert Wynn, aber auch bei Erskine Tate, und auf einer Schallplattenaufnahme für Ma Rainey, allerdings damals auf seinem Erstinstrument, dem Altsaxophon, das er erst in den späten 20er Jahren aus Verehrung für Louis Armstrong gegen die Trompete eintauschte. Joe King Oliver schenkte ihm einen Dämpfer aus Kupfer und Messing, den er sein Leben lang benutzte.

 Cheatham spielte in der Schule Trompete und studierte später Medizin (daher später sein Spitzname), arbeitete aber zeitweilig in lokalen Orchestern. 1926 ging er mit John Williams auf Tournee, spielte dann mit Albert Wynn in Chicago (auch als Ersatz für Louis Armstrong im Vendome Theatre) und mit Bobby Lee.

 Weitere Stationen waren 1927 Philadelphia bei Wilbur de Paris, 1927 New York bei Chick Webb, 1928-30 Europatourneen mit Sam Wooding, dann New York, bei Marion Hardy's Alabamians und den McKinney’s Cotton Pickers. 1932-39 bei Cab Calloway, 1939 bei Teddy Wilson, ab 1940 bei Benny Carter, Teddy Hill 1941 und Eddie Heywood 1944, mit dem er Billie Holiday begleitete. Er begann eine Lehrtätigkeit. Ab 1948 spielte er vorwiegend bei Latin Bands wie der von Machito, 1953-54 freischaffend in Boston. Von 1960 an verstärkte er wieder sein Engagement im Jazz, auf Afrika-Tournee mit Herbie Mann, 1961 bei Schallplattenaufnahmen mit Harold Shorty Baker und Sammy Price. Nach fünf Jahren mit eigener Band machte er 1966 erst seine erste Aufnahme unter eigenem Namen. In den 1970er und 1980er-Jahren wurde der alternde Solotrompeter zum Star auf internationalen Jazz-Festivals.

 Er gab noch viele Konzerte, 1974 mit Teddy Wilson, 1978/79 mit Lionel Hampton, 1980 mit Cab Calloway's Reunion Band, 1981 mit Roy Eldridge, Dickie Wells, Buck Clayton und Jay McShann. Es folgten auch noch einige Platten-Aufnahmen mit eigenen Ensembles, zu denen er auch sang. 1988 nahm er mit Idris Muhammad, Jimmy Woode und Kenny Drew das Album Dear Doc... auf. Die Aufnahme ist gekennzeichnet von seinem feinsinnigen Humor bei der Auswahl der Lieder, und von einem Charme der Gesangs- und der Trompetenstimme wie bei Chet Baker in dessen letztem Lebensjahren. Im September 1996 entstand noch ein Album für Verve mit Nicholas Payton; im Juni 1997 starb Cheatham nach einem Auftritt im Washingtoner Blues Alley Club. Ein Enkel Cheathams ist der Jazztrompeter Theo Croker.

Quelle: Wikipedia



Albert Mangelsdorff

Albert Mangelsdorff war mit Sicherheit eine der bemerkenswertesten Figuren der deutschen Jazzszene und - obwohl das Zentrum seiner Arbeit immer in Deutschland war - auch international eine anerkannte Grösse.

1928 kommt Albert Mangelsdorff in Frankfurt am Main am 5. September zur Welt. Durch seinen älteren Bruder Emil kommt er zum ersten Mal im Alter von zwölf Jahren mit Jazz in Kontakt. Relativ schnell kam bei ihm der Wunsch auf, Musiker zu werden. Bei seinem Onkel in Pforzheim begann er intensiv Violine zu studieren, ausserdem Harmonielehre und allgemeine Musiktheorie. Sein Interesse am Jazz war immer gross - offiziell musste er allerdings klassische Musik studieren.

Nach dem Krieg spielte Mangelsdorff zunächst Gitarre. Mangelsdorff wird Berufsmusiker als Rhythmusgitarrist in der Otto-Laufner-Bigband. Diese Band spielte vor allem in Clubs der US-Army. In dieser Zeit, kurz nach dem Krieg, schwankte Mangelsdorff instrumental noch zwischen Gitarre, Geige und Posaune. Die Posaune hatte es ihm allerdings besonders angetan. Mangelsdorff wendet sich endgültig der Posaune zu.

1950 spielt Mangelsdorff in der Band von Joe Klimm. 1953 wechselt er zur Hans-Koller-Band und wird Mitglied des Radio-Tanzorchesters des Hessischen Rundfunks.

1957 Aufnahme einer Duo-Platte mit Attila Zoller. 1958 nimmt Albert Mangelsdorff Als Mitglied der International Youth Band am Newport Jazz Festival in den USA teil.

Die Liste seiner Kollegen mit denen er während dieser Zeit live spielte und Platten aufnahm ist lang und nur einige seien genannt: Lee Konitz, Elvin Jones, Dizzy Gillespie, Don Cherry, Jimmy Smith, Jaco Pastorius, Alphonse Mouzon, Gunter Hampel, John Tchicai, Peter Brötzmann, Eddie Gomez, Wolfgang Dauner. Ende der 60er Jahre wendet sich Mangelsdorff dem Free Jazz zu. Erste Free Jazz Konzerte gab er als Gast mit dem Manfred Schoof Quintet, wenig später kam er mit dem Saxophonisten Peter Brötzmann in Kontakt und arbeitete mit ihm im Duo zusammen. Mit dem Globe Unity Orchestra wurden Free Jazz Experimente im grösseren Rahmen möglich. Auch mit seinem eigenem Quartett spielte er verstärkt in diesem Bereich. Nach einigen Jahren, während derer er vor allem im Free Jazz-Bereich arbeitete wurde ihm allerdings bewusst, dass er zwar auf der Bühne spontan seine Ideen ausspielen konnte, seine Fähigkeiten zur Komposition aber brach lagen.

1961 Gründung des Albert Mangelsdorff Quintetts, mit A. Mangelsdorff (tb), Heinz Sauer (ts), Günter Kronberg (as), Günter Lenz (b), Ralf Huebner (dr).

1965 spielte das Mangelsdorff Quintett in Newport , nachdem er beim Downbeat Poll in der Kategorie Talent Deserving Wider Recognition den ersten Platz belegt hatte. Ebenso wurde er 1967 und 1969 wieder eingeladen.

1971 entstand eine neue Formation, wiederum mit Heinz Sauer. Dazu kamen Gerd Dudek (ts), Buschi Niedergall (b) und Peter Giger (dr). 1976 verliess Dudek das Quintett, das Quartett bestand bis 1978.

Mangelsdorff selbst meint, dass Lee Konitz einen bedeutenden Einfluss auf sein Spiel gehabt habe. Mit ihm nahm er 1983 eine Duoplatte auf.

Eine weitere bemerkenswerte Duoplatte ist Two is a Company mit Wolfgang Dauner. Dass er nicht nur in "kleinen" Formationen zuhause ist zeigt seine Mitgliedschaft im United Jazz+Rock Ensemble seit 1975 und seine Tätigkeit im Globe Unity Orchestra.

Am Morgen des 25. Juli 2005 starb Albert Mangelsdorff im Alter von 76 Jahren in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main an Leukämie.

 

Quelle: Rheinländer 2008



Armand Gordon

Armand Gordon grew up in Nice and became a Jazzman listening to records, the famous 'V- discs', that US soldiers brought to his mother’s house. Armand played Jazz after World War II in Paris, in all the joints that mattered where it was the existentialists time and with all the Greats Albert Nicholas, Mezz Mezrrow, Lil Hardin Armstrong, Taps Miller just to name a few. These people influenced him not only because he played with them, but because he also lived everyday Jazzlife with them.

Armand Gordon hasn't changed his style over the years. ln fact, he may very well be one of the few European pianists still faithful to the stride and ragtime way of piano playing of the early Jazzers. Most of the others disappeared from the record. Armand carries on an instrumental tradition handed down by pianists like Scott Joplin, Jelly-Roll Morton, Lil Hardin Armstrong and others, but that is still uniquely European. He can play bluesy but it is rare to hear Armand and the Jazz Clan lapse into blues. Their way to play ‘What a Wonderful World’ let’s you know that, for them, the world sometimes can be far from wonderful, but they are never blue.

What's more, Armand is the living, piano-playing proof that Jazz knows frontiers. You do not have to be born in the USA to have fun listening to Armand, Boss, Fred and Poumy, and of course Marc Laferrière who has so strongly influenced by Sidney Bechet.

From 'Mahogany Hall Stomp' one of Louis Armstrong masterpieces, to ‘Halle Hallelujah’, a Sidney Bechet tune with Poumy’s drum solo and the classic 'Sweet Georgia Brown'. 'Sister Kate' is an old success from Lil Hardin,  pianist and Louis Armstrong's companion, whom Armand knew well in Paris and George Gershwin's 'Strike the Band' makes you appreciate the qualities and the slapping style of Fred on the good old double bass. Marc plays a romantic ballad 'Nenuphar', an own composition and there even is a Jazz version from an old Dominican Republic folk song 'Compadre Pedro Juan' and of course two compositions from Armand, a minor Rag from the sixties, called  ‘L'Araignée' (The Spider in reference of the way he holds his hands on the piano and especially 'Chemin de Boston, 18' which has become an internationally known adress for Jazz musicians. And what is more to say about Boss? You just listen to him all the time in this band. The record is the reflection of a Jazz lifetime.    

Armand Gordon, pianiste, chef d'orchestre, compositeur, commence sa carrière a la fin des années 40, dans le Paris de l'après-guerre des caves 'Existentialistes’ de St-Germain-des Prés, où il a joué dans tous les clubs célèbres de l’époque, du 'Tabou' au 'Vieux-Colombier' en passant par la 'Fontaine des 4 Saisons’ de ‘Pierre Prévert’. Il était membre de l'orchestre The Armand Gordon & Dixie Pals et The Maxim Saury Orchestra; chef de l'orchestre The Armand Gordon's Ragtime Jazz-Band et The Armand Gordon Quintet, collaboré avec Milton Mezz Mezzrow, Robert Gaillot, Jean-Claude Naude, Bernard Daurat, Armand Rodino, Al Craig, Raymond Fonsèque, Daniel Barda, Maurice Martin, Michel Quéraud, Christian Guérin, Claude Gousset, Frédéric Cotting, Poumy Arnaud, Marc Laferrière.

ll est le premier orchestre de Jazz à jouer en Pologne et en Yougoslavie, fait de nombreux disques, émissions de télévision, films et devient pendant cinq ans l'orchestre de Jazz attitré des J.M.F. pour lesquels il fait également de nombreuses tournées en Afrique du Nord.

Quitte l'Europe s'installer aux Antilles, pendant onze ans d’abord à St-Barthélémy puis a Santo Domingo et, après un séjour au Texas, revient jouer dans le 'Vieux Monde’.

Quelle: Pink 7 Music



Baton Rouge

Baton Rouge were an American hard rock band, formed in 1986 in Pearl River, Louisiana. The band produced two albums and enjoyed limited success during the final part of the hair metal explosion in the early 1990s, before disbanding. All the band members went on to work with other hard rock recording artists and in particular vocalist and guitarist Kelly Keeling performed with Michael Schenker Group and Trans-Siberian Orchestra.

 The group was originally composed by Lance Bulen (vocals), Kelly Keeling (guitars and keyboards), Keith Harrison (bass) and Harold Knappenberger III (drums). The group began their career under the name Voices, later changed to Cheetah, then to Meridian and finally to Baton Rouge, because of the similar name of the band Melidian.

 The band relocated to Los Angeles in 1987, experiencing changes of personnel and roles within the group. Keeling assumed the role of frontman, Bulen passed on guitar, and two new members were recruited, bassist Bryan Scott and drummer Corky McClellan. The band, still under the name Cheetah, signed to MCA Records and produced a demo and a song with Jack Ponti, before Scott departed and was replaced by Scott Bender. In 1989, after only six shows in Los Angeles clubs, Atlantic Records put the band under contract. With the collaboration of the two songwriting members of the band Surgin’, Jack Ponti and Vic Pepe (the first had worked on the first album of Bon Jovi), Baton Rouge began rehearsing material for their first album. Meanwhile in 1989, Keeling, Bulen, and Ponti, contributed some songs for the album of the German hard rock band Bonfire.

 The debut album of Baton Rouge, Shake Your Soul, was published in 1990 with the production of Jack Ponti. The album saw the participation of several guest musicians, from drummer Frankie LaRocka of Company of Wolves and the band of John Waite, to Joey Franco, drummer of Good Rats and Twisted Sister, to Bobby Gordon and Randy Cantor on keyboards. The track "There Was a Time (The Storm)" was co-written with Jaime Kyle. Keyboard player David Cremin, is credited in the album and is pictured on the back cover but he did not participate in the recordings. Shake Your Soul peaked at No. 160 in the U.S. charts.

 Baton Rouge underwent a change of label and another change of formation for the recording of their second album, with the addition of former Keel guitarist Tony Palmucci in place of Cremin. Their second album Lights Out on the Playground was released in 1991 and included the song "Desperate", written by Jack Ponti and also previously recorded by Babylon AD on their album with the same name. The album did not enter the American charts and was a commercial failure. Keeling was very unsatisfied with the music Baton Rouge had been playing and of the band itself, so when he received the offer to enter in Blue Murder, a group founded by guitarist John Sykes (Tygers of Pan Tang, Thin Lizzy, Whitesnake), he accepted the proposal. Consequently, Baton Rouge disbanded in 1991.

 The original line-up of Baton Rouge reunited in 2009 to perform at the Rocklahoma rock music festival held in Pryor, Oklahoma. A permanent reunion of the band never materialized.

 

Quelle: Wikipedia



Buck Clayton

Wilbur Dorsey "Buck" Clayton (Parsons, Kansas, November 12, 1911 – New York City, December 8, 1991) was an American jazz trumpet player who was a leading member of Count Basie's "Old Testament" orchestra and a leader of mainstream-oriented jam session recordings in the 1950s. His principal influence was Louis Armstrong. The Penguin Guide to Jazz says that he “synthesi[zed] much of the history of jazz trumpet up to his own time, with a bright brassy tone and an apparently limitless facility for melodic improvisation”. Clayton worked closely with Li Jinhui, father of Chinese popular music in Shanghai. His contributions helped change musical history in China, Hong Kong and Taiwan.

 After his honorable discharge in 1946 he prepared arrangements for Count Basie, Benny Goodman and Harry James and became a member of Norman Granz's 'Jazz at the Philharmonic' package, appearing in April in a concert with Young, Coleman Hawkins and Charlie Parker, and in October participated in JATPs first national tour of the United States. He also recorded at this time for the H.R.S. label. In 1947 he was back in New York, and had a residency at the Café Society, Downtown, and the following year had a reunion with Jimmy Rushing, his fellow Basie alumni, at the Savoy Ballroom. Clayton and Rushing worked together occasionally into the 1960s.

 The English critic Stanley Dance coined the term "mainstream" in the 1950s to describe the style of those swing era players who fell between the revivalist and modernist camps. Clayton was precisely one of the players to whom this appellation most applied. In December 1953 Clayton embarked on a series of jam session albums for Columbia, which had been the idea of John Hammond, though George Avakian was the principal producer. The recording sessions for these albums lasted until 1956. The tracks could last the length of an LP side, and it had been the new format that had given Hammond the idea, but sometimes this led to unfortunate anomalies. The title track on the Jumping at the Woodside album was compiled from two takes recorded four months apart, each with a completely different rhythm section. Clayton's Jazz Spectacular album from this series (with Kai Winding, J.J. Johnson and vocals by Frankie Laine) is loved by jazz and pop fans alike. Clayton also recorded at this time for Vanguard, with Hammond producing, under his own name and on dates led by Ruby Braff, Mel Powell and Sir Charles Thompson.

 In 1955 he appeared in The Benny Goodman Story, also working with Goodman in New York at the Waldorf-Astoria Hotel two years later. In 1958 he was at the World Fair in Brussels for concerts with Sidney Bechet, and toured Europe the following year and annually through the 1960s. For the Swingville label (a subsidiary of Prestige Records) he co-led two albums with former Basie colleague Buddy Tate and supported Pee Wee Russell on his own outing for the label.

 In 1964 he performed in Japan, Australia and New Zealand with Eddie Condon, with whom he had already occasionally worked for several years. In 1965 he toured England with trombonist Vic Dickenson and blues singer Big Joe Turner accompanied by British trumpeter Humphrey Lytelton and his Band. Part of a studio recording was shown on BBCtv and later issued on DVD. He made numerous visits to England thereafter and recorded three albums with Lyttelton. In order to hoodwink the musicians' union in the UK, it was necessary to claim that these albums were recorded in Switzerland. A live audio recording made on a club date with Lyttelton was released on Lyttelton's own Calligraph Records label (CLG CD 048).

 Buck Clayton died quietly in his sleep in 1991.
    

Quelle: Wikipedia



Caesar Perrig

Caesar Perrig ist mit der Gründerzeit der Regionalradios verknüpft – und mit dem Basler Blues. Am Samstag ist Caesar Perrig einer Krankheit erlegen. Erinnerungen an einen Mann, der auf der Bühne im Element war.

 Man schrieb das Jahr 1984; die ersten privaten Lokalradios der Schweiz waren frisch auf Sendung und das Basler Projekt «Radio Basilisk» wurde innert Wochen zum Überflieger der nationalen Szene. Der Hype, der in Stadt und Region die Pionierphase des «Basler Radios» begleitete, war einerseits dem richtigen Konzept und einem kompetenten Management zuzuschreiben.

 Der Basler mit Walliser Wurzeln dachte nach dem Besuch des Kollegiums in Altdorf und ein paar Semestern Phil I an der Universität Basel eher an den Lehrerberuf denn an eine Medienkarriere. Vorerst konzentrierte sich seine Liebe jedoch auf die Jazz-, Rock- und Bluesmusik, und seine Leidenschaft galt der Gitarre, in deren Spiel er sich jahrelang an der Seite des grossen Basler Jazz-Musikers Oscar Klein perfektonierte.

 Die so erworbenen Skills trugen ihm ein Engagement als Bassist der ersten Schweizer Hard-Rock-Band Toad ein, später rockte er mit Monroe, Baton Rouge und House of Lilly. Der Letzteren legendäre Frankreich-Gigs und die damit verbundenen Erlebnisse wurden zur einer Pièce de résistance der späteren «Weisch no»-Runden des barock-ausschweifenden Erzählers, der Cési – ganz Moderator, ganz Entertainer – war.

 Mit 30 Jahren hatte Caesar genug von «Sex, Drugs & Rock 'n' Roll», blieb im Lande, gründete eine Familie und ernährte sich redlich als Englischlehrer an der Basler DMS, bevor er die Ringier-Journalisten-Schule besuchte und mit dem begehrten Diplom abschloss. Seine erste Stelle gab ihm die «Basler Zeitung», wo ihn 1983 «Radio Basilisk» für seine Startcrew abwarb.

 Auf der Bühne war «Cési» im Element, nicht nur als Redaktor und Moderator, sondern vor allem als Vollblutmusiker bei der Zusammenstellung des Musikprogramms, die zu jener Zeit noch dem Mann und der Frau am Mikrofon überlassen war. Als Moderationsverantwortlicher des Senders musste ich meinen «fratello» des Öfteren an das Prinzip der «Durchhörbarkeit» des Programms erinnern. Und dass die grenzenlose Verehrung für sein Vorbild Peter Maffay und seine Vorliebe für endlose Hard-Rock-Gitarrensoli nicht zu sehr auf seine Stückwahl durchschlagen sollten.

 Nach der «Basilisk»-Zeit wechselte Caesar Perrig die Seite und ging in die Unternehmenskommunikation. Neben dem Pendeln nach Bettlach zur Medizinaltechnik-Firma Mathys AG und später nach Solothurn zur Kommunikationsabteilung von Santésuisse fand er wieder mehr Zeit, um selber Musik zu machen.

 1990 hob er Caesars Blues Connection aus der Taufe, mit der er noch bis vor einigen Monaten in der Region aufgetreten ist. Beruflich tauschte Caesar 2007 das Kommunikations- wieder mit dem Redaktionsbüro und arbeitete bis 2011 in verschiedenen Funktionen und Sendegefässen beim Nordwestschweizer Regional-TV-Sender Telebasel.

 Dann begann die Zeit seines Leidens an einer seltenen Muskelkrankheit, zu der in den letzten Monaten noch eine Krebserkrankung kam. Ihr ist der Vater von vier Kindern nach einer Operation am vergangenen Samstag im Alter von nur 65 Jahren erlegen.

Quelle: Roger Thiriet



Charles Edward "Charlie" Haden

Charles Edward "Charlie" Haden (August 6, 1937 – July 11, 2014) was an American jazz double bass player, bandleader, composer and educator known for his long association with saxophonist Ornette Coleman, pianist Keith Jarrett, his Liberation Music Orchestra, with arrangements by pianist Carla Bley, and his band formed in the 1980s, Quartet West.

 Haden founded his first band, the Liberation Music Orchestra in the 1970s. Working together with arranger Carla Bley, their music was very experimental, exploring the realms of free jazz and political music at the same time; the first album focused specifically on the Spanish Civil War. They also quote lines from songs such as “Dixie,” “The Star Spangled Banner,” and “Battle Hymn of the Republic,” which the LMO intentionally satirized and portrayed ironically. The LMO has had a shifting membership comprising a "who's who" of jazz instrumentalists, and consisted of twelve members from multicultural backgrounds. Some of the members included Ahnee Sharon Freeman and Vincent Chancey (French horn), Joe Daley (tuba), Michael Rodriguez (trumpet), Miguel Zenón (alto saxophone), Chris Cheek (tenor saxophone), Curtis Fowlkes (trombone), Steve Cardenas (guitar), and Matt Wilson (drums). Through Bley's arranging, they have concentrated on a wide palette of brass instruments, including tuba, French horn, and trombone, in addition to the more standard trumpet and reed section. The group won multiple awards in 1970, including France’s Grand Prix du Disque from the Académie Charles Cros, and Japan’s Gold Disc Award from Swing Journal.

 In 1989, Haden was featured at the Montreal Jazz Festival, and performed in concert every night of the festival, with different combos and bands. Each of these events was recorded, and most have been released in the series The Montreal Tapes. In 1995, Haden released Steal Away: Spirituals, Hymns and Folk Song with pianist Hank Jones, an album based on traditional spirituals and folk songs. Haden both played on the album and produced it. In late 1996, he collaborated with Pat Metheny on the album Beyond the Missouri Sky (Short Stories), exploring the music that influenced them in their childhood experiences in Missouri with what Haden called "contemporary impressionistic Americana". Haden was awarded his first Grammy award for the album, for Best Jazz Instrumental Performance.

 In 2001, Haden won the Latin Grammy Award for Best Latin Jazz CD for his album Nocturne, which contains boleros from Cuba and Mexico. In 2003 he won the Latin Grammy Award for Best Latin Jazz Performance for his album Land of the Sun. Haden reconvened the Liberation Music Orchestra in 2005, with largely new members, for the album Not In Our Name, released on Verve Records. The album dealt primarily with the contemporary political situation in the United States.

 In 2008 Haden co-produced, with his wife Ruth Cameron, the album, Rambling Boy, which features several members of his immediate family including Ruth Cameron, his four musician children (Petra, Rachel, Tanya, and Josh Haden), and his son-in-law, Jack Black, along with Béla Fleck, Pat Metheny, Elvis Costello, Rosanne Cash, Bruce Hornsby, Vince Gill, along with some of the top Nashville players. The album harkens back to Haden's days of playing Americana and bluegrass music with his parents on their radio show. The idea came to Haden when his wife Ruth Cameron gathered the Haden family together for his mother's 80th birthday and suggested they all sing "You Are My Sunshine" in the living room as that was a song everyone knew. Rambling Boy was intended to connect music from his early childhood in the Haden Family band to the new generation of the Haden family as well. The album includes songs made famous by the Stanley Brothers, the Carter Family, and Hank Williams, in addition to fabled traditional songs and original compositions.

 In 2009, Swiss film director Reto Caduff released a film about Haden’s life, entitled Rambling Boy. It premiered at Telluride and Vancouver International Film Festivals festivals in 2009. In the summer of 2009, Haden performed with Ornette Coleman at the Meltdown Festival in Southbank, London. He also performed and produced duet recordings with Hank Jones on the album Steal Away, and with Kenny Barron on the album Night and the City. In February 2010, Haden and Hank Jones recorded a companion to Steal Away: Spirituals, Hymns and Folk Songs called Come Sunday. Jones died three months after the recording of the album. In 2012, Haden was a recipient of the NEA Jazz Masters Award. The award was given to him and four other honorees at Lincoln Center in New York City.

 In 2013, Haden received the Grammy Lifetime Achievement Award. In 2014, Haden received the prestigious honor of bestowed the Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres by the French Ministry of Culture. A posthumous ceremony in his honor took place on January, 2015, in NYC where his wife Ruth was presented with the medal.

 Haden died in Los Angeles on July 11, 2014, at the age of 76. He had been suffering from effects of post-polio syndrome for a few years prior to his death. His wife, Ruth, and four children were by his side.
 

Quelle: Wikipedia



Chet Atkins

Chester Burton "Chet" Atkins (June 20, 1924 – June 30, 2001) was an American guitarist, occasional vocalist and record producer who, along with Owen Bradley, created the smoother country music style known as the Nashville sound, which expanded country's appeal to adult pop music fans as well.

Atkins' signature picking style was inspired by Merle Travis. Other major guitar influences were Django Reinhardt, George Barnes, Les Paul and later Jerry Reed. His trademark picking style and musicianship brought him admirers within and outside the country scene, both in the United States and internationally. Atkins spent most of his career at RCA Victor and produced records for The Browns, Hank Snow, Porter Wagoner, Norma Jean, Dolly Parton, Dottie West, Perry Como, Elvis Presley, The Everly Brothers, Eddy Arnold, Don Gibson, Jim Reeves, Jerry Reed, Skeeter Davis, Waylon Jennings and many others.

Later in life he lightheartedly gave himself (along with John Knowles, Tommy Emmanuel, Steve Wariner, Jerry Reed) the honorary degree CGP, standing for "Certified Guitar Player". In 2011 daughter Merle Atkins Russell bestowed the CGP degree upon long time sideman Paul Yandell. She then declared no more CGP's would be allowed by the Atkins estate. His half-brother Jim was a successful guitarist who worked with the Les Paul Trio in New York.

Atkins did not have a strong style of his own until 1939 when (while still living in Georgia) he heard Merle Travis picking over WLW radio. This early influence dramatically shaped his unique playing style. Whereas Travis's right hand used his index finger for the melody and thumb for bass notes, Atkins expanded his right hand style to include picking with his first three fingers, with the thumb on bass.

Atkins made his first appearance at the Opry in 1946 as a member of Foley's band. He also recorded a single for Nashville-based Bullet Records that year. That single, "Guitar Blues", was fairly progressive, including as it did, a clarinet solo by Nashville dance band musician Dutch McMillan with Owen Bradley on piano. He had a solo spot on the Opry; but when that was cut, Atkins moved on to KWTO in Springfield, Missouri. Despite the support of executive Si Siman, however, he soon was fired for not sounding "country enough."

Atkins's own biggest hit single came in 1965, with "Yakety Axe", an adaptation of his friend saxophonist Boots Randolph's "Yakety Sax". He rarely performed in those days, and eventually had to hire other RCA producers like Bob Ferguson and Felton Jarvis to alleviate his workload.

In the 1970s, Atkins became increasingly stressed by his executive duties. He produced fewer records but could still turn out hits such as Perry Como's 1973 pop hit "And I Love You So". He recorded extensively with close friend and fellow picker Jerry Reed, who had become a hit artist in his own right. A 1973 diagnosis of colon cancer, however, led Atkins to redefine his role at RCA, to allow others to handle administration while he went back to his first love, the guitar, often recording with Reed or even Homer & Jethro's Jethro Burns (Atkins' brother-in-law) after Homer died in 1971.

He returned to his country roots for albums he recorded with Mark Knopfler and Jerry Reed. Knopfler had long mentioned Atkins as one of his earliest influences. Atkins also collaborated with Australian guitar legend Tommy Emmanuel. On being asked to name the ten most influential guitarists of the 20th century, he named Django Reinhardt to the first position, and also placed himself on the list.

Atkins continued performing in the 1990s, but his health declined after being diagnosed again with cancer in 1996. He died on June 30, 2001, at his home in Nashville, Tennessee, ten days after his 77th birthday.

Atkins was buried at Harpeth Hills Memory Gardens in Nashville.

In November 2011, Rolling Stone ranked Atkins number 21 on its list of the 100 greatest guitarists of all time.

 

Quelle: Wikipedia



Chet Baker

Chesney Henry "Chet" Baker, Jr. (December 23, 1929 – May 13, 1988) was an American jazz trumpeter, flugelhornist and vocalist.

In 1952, Baker joined the Gerry Mulligan Quartet, which was an instant phenomenon. Several things made the Mulligan/Baker group special, the most prominent being the interplay between Mulligan's baritone sax and Baker's trumpet. Rather than playing identical melody lines in unison like bebop giants Charlie Parker and Dizzy Gillespie, the two would complement each other's playing with contrapuntal touches, and it often seemed as if they had telepathy in anticipating what the other was going to play next. The Quartet's version of "My Funny Valentine", featuring a Baker solo, was a hit, and became a tune with which Baker was intimately associated.

The Quartet found success quickly, but lasted less than a year because of Mulligan's arrest and imprisonment on drug charges. Baker formed his own quartet with pianist and composer Russ Freeman in 1953, along with bassists Carson Smith, Joe Mondragon, and Jimmy Bond and drummers Shelly Manne, Larry Bunker, and Bob Neel. The Chet Baker Quartet found success with their live sets, and they released a number of popular albums between 1953 and 1956. In 1953 and 1954, Baker won the Down Beat and Metronome magazines' Readers Jazz Polls, beating the era's two top trumpeters, Miles Davis and Clifford Brown. Down Beat readers also voted Baker as the top jazz vocalist in 1954. In 1956, Pacific Jazz released Chet Baker Sings, a record that increased his profile but alienated traditional jazz fans; he would continue to sing throughout his career.

Between 1966 and 1974, Baker mostly played flugelhorn and recorded music that could mostly be classified as West Coast jazz.

From 1978 until his death in 1988, Baker resided and played almost exclusively in Europe, returning to the US roughly once a year for a few performances. This was Baker's most prolific era as a recording artist. However, as his extensive output is strewn across numerous, mostly small European labels, none of these recordings ever reached a wider audience, even though many of them were well received by critics, who maintain that the period was one of Baker's most mature and rewarding. Of particular importance are Baker's quartet featuring the pianist Phil Markowitz (1978–80) and his trio with guitarist Philip Catherine and bassist Jean-Louis Rassinfosse (1983–85). He also toured with saxophonist Stan Getz during this period.

In 1983, British singer Elvis Costello, a longtime fan of Baker, hired the trumpeter to play a solo on his song "Shipbuilding", from the album Punch the Clock. The song exposed Baker's music to a new audience. Later, Baker often featured Costello's song "Almost Blue" (inspired by Baker's version of "The Thrill Has Gone") in his concert sets, and recorded the song for Let's Get Lost, a documentary film about his life.

The video material recorded by Japanese television during Baker's 1987 tour in Japan showed a man whose face looked much older than he was, but his trumpet playing was alert, lively and inspired. Baker recorded the live album Chet Baker in Tokyo with his quartet featuring pianist Harold Danko, bassist Hein van de Geyn and drummer John Engels less than a year before his death, and it was released posthumously. Silent Night, a recording of Christmas music, was recorded with Christopher Mason in New Orleans in 1986 and released in 1987.

Baker is buried at the Inglewood Park Cemetery in Inglewood, California.

 

Quelle: Wikipedia



Claude Nobs

Claude Nobs (* 4. Februar 1936 in Territet; † 10. Januar 2013 in Lausanne) war ein Schweizer Kulturmanager. Er war Mitbegründer und langjähriger Leiter des Montreux Jazz Festivals.

Nobs war mit 31 Jahren stellvertretender Direktor des Fremdenverkehrsbüros von Montreux, als er dort 1967 das erste Jazzfestival zusammen mit Géo Voumard und René Langel organisierte. Bereits die erste Ausgabe des Festivals war mit prominenten Musikern besetzt – unter anderen Charles Lloyd und sein Quartett (Keith Jarrett, Ron McClure und Jack DeJohnette), was auf Anhieb für überregionale Aufmerksamkeit sorgte. Nobs baute «sein» Festival schnell zu einer international beachteten Veranstaltung aus, bereiste selbst intensiv die Heimatländer der Musiker (vor allem Nord- und Südamerika) und knüpfte enge Bande zu zahlreichen weltbekannten Musikern, Produzenten und Promotern.

1971 kam auf Vermittlung von Nobs die Rockband Deep Purple nach Montreux, um Plattenaufnahmen zu machen. Diese sollten im Casino von Montreux, dessen Saal im Untergeschoss auch für Konzerte genutzt wurde, stattfinden. Am Vorabend gab dort Frank Zappa ein Konzert, als ein Feuer ausbrach und das gesamte Gebäude abbrannte. Die Mitglieder von Deep Purple wurden Augenzeugen des Ereignisses und widmeten ihm den späteren Welthit Smoke on the Water, in dem Nobs als „Funky Claude“ erwähnt wird. Auch die Rockband Queen nutzte den durch Nobs als Genius Ioci für Jazz-, Pop- und Rockmusiker aller Stilrichtungen bekannt gemachten Ort für mehrere Aufnahmen.

1973 wurde Nobs Schweizer Direktor der Plattenfirma WEA (Warner, Elektra, Atlantic). Vor allem bei Atlantic waren legendäre Künstler wie Ella Fitzgerald und Sonny Rollins und viele andere unter Vertrag, die fortan im Sommer an den Genfersee pilgerten, um ihre Konzerte zu geben. Zudem kamen die Musiker – auf mehr oder weniger sanften Druck von Nobs – auch in ungewöhnlichen Konstellationen zu vielbeachteten Jamsessions zusammen.

In den 1990er-Jahren teilte sich Nobs die Leitung des Festivals für einige Zeit mit dem amerikanischen Musiker, Komponisten, Arrangeur und Produzenten Quincy Jones. Regelmässiger Gast in dieser Zeit war auch Miles Davis.

Für seinen Beitrag für den Tourismus wurde Nobs am 25. September 2004 mit dem Tourismuspreis der Schweizer Edition Salz & Pfeffer ausgezeichnet, die Laudatio bei der Preisverleihung im Lake Side Casino von Zürich hielt Alexander Pereira, der damalige Direktor des Opernhauses Zürich. Ebenfalls 2004 wurde er von der Waadtländer Kunststiftung in «Anerkennung seiner Verdienste zu Gunsten der Musik» mit dem Prix du Rayonnement ausgezeichnet.

2006 war Nobs 40 Jahre Leiter des von ihm gegründeten Festivals, das alljährlich rund 200'000 Besucher in die Westschweiz lockt. Seit 2008 war er Patronatsmitglied des Zermatt Unplugged. Er besass über 200'000 Tonträger, welche er gerne in seinem Chalet Le Picotin in Caux hoch über Montreux hörte. Von 2006 bis zu seinem Tod wohnte er in seinem neuerbauten Chalet Le Grillon 200 Meter entfernt, während im Le Picotin sein langjähriger Lebenspartner lebte. 2011 wurden Nobs und Quincy Jones von den Vereinigten Staaten für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung hiess es, sie seien «die wahren Botschafter Amerikas». 2012 zeichnete die Jazz Foundation of America in New York Nobs mit dem Dr. Billy Taylor Humanitarian Award für sein Schaffen aus.

Im April 2010 teilte Nobs mit, dass er die operative Leitung des Montreux Jazz Festivals infolge gesundheitlicher Probleme mit dem Rücken an sein Team und insbesondere an seinen designierten Nachfolger Mathieu Jaton abgebe. Die strategische Leitung bleibe aber bei ihm selber.

Nobs verunglückte am 24. Dezember 2012 beim Skilanglauf in Caux und musste sich einer Operation unterziehen. Nach dem Eingriff verblieb er bis zu seinem Tod am 10. Januar 2013 im Koma.


Quelle: Wikipedia



Dexter Gordon

Dexter Gordon (February 27, 1923 – April 25, 1990) was an American jazz tenor saxophonist. He was among the earliest tenor players to adapt the bebop musical language of people such as Charlie Parker, Dizzy Gillespie, and Bud Powell to the instrument. Gordon's height was 6 feet 6 inches (198 cm), so he was also known as "Long Tall Dexter" and "Sophisticated Giant". His studio and live performance career spanned over 40 years.

Gordon was born and raised in Los Angeles, where his father was a doctor who counted Duke Ellington and Lionel Hampton among his patients. Gordon played clarinet from the age of 13, before switching to saxophone (initially alto, then tenor) at 15. While still at school, he played in bands with such contemporaries as Chico Hamilton and Buddy Collette.

Over the next 15 years in Europe, living mainly in Paris and Copenhagen, Gordon played regularly with fellow expatriates or visiting players, such as Bud Powell, Ben Webster, Freddie Hubbard, Bobby Hutcherson, Kenny Drew, Horace Parlan and Billy Higgins. Blue Note's German-born Francis Wolff supervised Gordon's later sessions for the label on his visits to Europe. The pairing of Gordon with Drew turned out to be one of the classic matchups between a horn player and a pianist, much like Miles Davis with Red Garland or John Coltrane with McCoy Tyner.

From this period come Our Man in Paris, One Flight Up, and Gettin' Around. Our Man in Paris was a Blue Note session recorded in Paris in 1963 with a quartet including pianist Powell, drummer Kenny Clarke, and French bassist Pierre Michelot. One Flight Up, recorded in Paris in 1964 with trumpeter Donald Byrd, pianist Kenny Drew, drummer Art Taylor, and Danish bassist Niels-Henning Ørsted Pedersen, features an extended solo by Gordon on the track "Tanya".

Gordon found Europe in the 1960s a much easier place to live, saying that he experienced less racism and greater respect for jazz musicians. He also stated that on his visits to the US in the late 1960s and early 1970s, he found the political and social strife disturbing. While in Copenhagen, Gordon and Drew's trio appeared onscreen in Ole Ege's theatrically released hardcore pornographic film Pornografi (1971), for which they composed and performed the score.

He switched from Blue Note to Prestige Records (1965–73) but stayed very much in the hard-bop idiom, making classic bop albums like The Tower of Power and More Power! (1969) with James Moody, Barry Harris, Buster Williams, and Albert "Tootie" Heath; The Panther! (1970) with Tommy Flanagan, Larry Ridley, and Alan Dawson; The Jumpin' Blues (1970) with Wynton Kelly, Sam Jones, and Roy Brooks; The Case! (1970) with Gene Ammons, Jodie Christian, John Young, Cleveland Easton, Rufus Reid, Wilbur Campbell, Steve McCall, and Vi Redd; and Tangerine (1972) with Thad Jones, Freddie Hubbard, and Hank Jones. Some of the Prestige albums were recorded during visits back to North America while he was still living in Europe; others were made in Europe, including live sets from the Montreux Jazz Festival.

Gordon finally returned to the United States for good in 1976. He appeared with Woody Shaw, Ronnie Mathews, Stafford James, and Louis Hayes, for a gig at the Village Vanguard in New York that was dubbed his "homecoming." It was recorded and released by Columbia Records under that title. He noted: "There was so much love and elation; sometimes it was a little eerie at the Vanguard. After the last set they'd turn on the lights and nobody would move. In addition to the Homecoming album, a series of live albums was released by Blue Note from his stands at Keystone Corner in San Francisco during 1978 and 1979. They featured Gordon, George Cables, Rufus Reid, and Eddie Gladden. The sensation of Gordon's return, renewed promotion of the Dexter Gordon catalog by Columbia (Savoy) and Blue Note, and the continued efforts of Art Blakey through 1970s and early 1980s, have been credited with reviving interest in swinging, melodic, acoustically-based classic jazz sounds after the Fusion jazz era that saw an emphasis on electronic sounds and contemporary pop influences.

Gordon's most memorable works from his later years were not in music but in film. He starred in the 1986 movie Round Midnight as "Dale Turner", an expatriate jazz musician in Paris during the late 1950s based loosely on Lester Young and Bud Powell. That portrayal earned him a nomination for an Academy Award for Best Actor. In addition, he had a non-speaking role in the 1990 film Awakenings, which was posthumously released. Before that last film was released he made a guest appearance on the Michael Mann series Crime Story.

Gordon died of kidney failure and cancer of the larynx in Philadelphia, on April 25, 1990, at the age of 67.

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Dick Kaart

Dick Kaart (Haarlem, 10 juni 1930 - aldaar, 7 februari 1985) was een Nederlands jazztrombonist.

Dick Kaart speelde van jongs af aan muziek. Dick’s vader speelde bas in de harmonie van drukkerij Johan Enschede en hoewel Dick zelf niet bij dit bedrijf werkzaam was bleek hij zeer welkom. Daar volgde hij lessen bij D. Leuring, en C. van den Burg op zijn inmiddels verworven schuiftrombone. Kaart had tussen 1946 en 1949 van dirigent J.A. Meng al les gekregen op baritonhoorn en hij kon ook met notenschrift werken. In zijn geboortestad Haarlem kon hij musiceren met (later) grote namen als Harry Verbeke, Cees Smal, Ruud Brink en Ray Kaart.

Niet veel later werd Kaart benaderd door medehaarlemmer Rinus van den Broek, trompettist bij The Skymasters, die hem vroeg mee te spelen in dit orkest. Tussen 1953 en 1959 speelde Kaart als beroepsmusicus in de Skymasters en ontwikkelde mede daardoor zijn vakmanschap.

Traditionele jazz had Kaart ook gespeeld in de Dixieland Wanderers en deze ervaring kwam hem goed van pas toen hem gevraagd werd om in de Dutch Swing College Band (DSCB) de plaats van Wim Kolstee in te nemen. Eind 1959 zou dit orkest de beroepsstatus aannemen, wat veranderingen in de samenstelling tot gevolg had. Al zeer snel werd Kaart gewaardeerd als speler van traditionele jazz. De herkenningsmelodie met tromboneglissando werd onder Kaart beduidend langer. In de jaren 1963-1966 en 1977-1981 stond Kaart in de blazerssectie naast zijn trompetspelende broer Dé Kaart, die in de Dutch Swing College Band de artiestennaam Ray Kaart kreeg.

Tijdens zijn periode bij de DSCB trad Kaart wereldwijd op. Het orkest nam veel platen en cd’s op. Tijdens concerten en plaatopnamen speelde Kaart ook met vele grote solisten.

Naast het werk met de DSCB was Kaart ook een veelgevraagd musicus voor allerlei samenstellingen, waaronder het Metropole Orkest, veelal voor radio- en tv-werk, reclame en ook als solist bij allerhande orkesten. Ondanks verschillende aanbiedingen bleef Kaart de Dutch Swing College Band trouw.

Wat weinig vermeld wordt is dat Kaart de techniek verstond om de tonen op trombone te laten 'stuiteren'. Bij deze techniek lijkt het erop alsof de secunden, tertsen en kwarten rond de bedoelde noot in een zeer snel tempo heen en weer rollen. Niet alleen is een krachtige embouchure bepalend voor het kunstje, maar meer nog lipvibratie, licht doch met veel volume op het mondstuk aangeblazen, die dat wonderlijke 'stuiteren' mogelijk maken. Opvallend genoeg wordt deze techniek eigenlijk alleen op de trombone toegepast, dus misschien speelt een snelle trek- en duwbeweging van de coulisse ook een rol. Ook andere trombonisten beheersen de techniek, terwijl sommige zeer goede trombonisten het nooit leren.

In 1983 openbaarde zich bij Dick Kaart een serieus gezondheidsprobleem. Hij moest zich noodgedwongen enkele maanden laten vervangen. In de periode daarna moest vaker een beroep worden gedaan op een invaller. In juni 1984 maakte hij zijn laatste plaatopname met de DSCB. Op 17 december 1984 werd ten huize van orkestleider Peter Schilperoort Kaarts 25-jarig jubileum als orkestlid gevierd. Niet lang daarna werd hij in het het Sint Elisabeth Gasthuis te Haarlem opgenomen. Daar overleed Kaart op 54-jarige leeftijd. Kaart werd in de Dutch Swing College Band opgevolgd door Bert Boeren.

 

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Ernst Harold 'Benny' Bailey

Benny Bailey, born Ernest Harold Bailey (13 August 1925 in Cleveland, Ohio – 14 April 2005 in Amsterdam) was an American bebop and hard-bop jazz trumpeter.

Bailey had some training in piano and flute in his youth, but switched to trumpet, and concentrated on the instrument while at the Cleveland Institute of Music. He was influenced by his hometown colleague, Tadd Dameron, seven years his elder, and subsequently had a significant influence on other prominent Cleveland musicians including Bill Hardman, Bobby Few, Albert Ayler, Frank Wright and Bob Cunningham. Bailey also played with "Big T" Tony Lovano - Joe Lovano's father.

In the early 1940s he worked with Bull Moose Jackson and Scatman Crothers. He later worked with Dizzy Gillespie and toured with Lionel Hampton. During a European tour with Hampton he decided to stay in Europe and spend time in Sweden. This Swedish period saw him working with Harry Arnold's big band. He tended to prefer big bands over small groups and became associated with several big bands in Europe including the Kenny Clarke/Francy Boland Big Band. Later he began to work with Quincy Jones and that led to a brief return to the United States in 1960. During this time, he was invited to the studio as part of Freddie Redd's sextet to record the Blue Note album Redd's Blues after meeting the pianist during a tour in Sweden, where Bailey had been residing at the time. Shortly thereafter, he returned to Europe first to Germany, and later to the Netherlands where he would settle permanently.

In 1969 he played on Eddie Harris and Les McCann's album Swiss Movement, recorded live at the Montreux Jazz Festival, even though it was not his usual style of music, and including a memorable unrehearsed solo on the Gene McDaniels' song "Compared to What". Then in 1988 he worked with British clarinetist Tony Coe and kept producing albums until 2000 when he was in his mid-70s.

Bailey died at home in Amsterdam on April 14, 2005.

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George Paul Gruntz

George Paul Gruntz (* 24. Juni 1932 in Basel; † 10. Januar 2013 in Allschwil[) war ein Schweizer Jazz-Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader.

George Gruntz war nach dem Studium am Konservatorium in Zürich ab 1956 für Radio Basel als Pianist und Arrangeur tätig. 1958 wurde er international bekannt als Mitglied der Newport International Band am Newport Jazz Festival, wo er auch mit Louis Armstrong spielte.

Während der 1960er absolvierte Gruntz (u.a. in der Band von Kurt Weil) zahllose Europatourneen und begleitete als Pianist Stars wie Dexter Gordon, Roland Kirk, Donald Byrd, Lee Konitz, Chet Baker, Johnny Griffin, Gerry Mulligan und Art Farmer. 1962 war er mit Sängerin Helen Merrill in Japan. 1965 schloss er sich Flavio Ambrosetti an und leitete eigene Trios. Anschliessend initiierte er zwei frühe Ethno-Jazz-Produktionen, einmal mit Basler Trommelmusik, zum anderen die sehr erfolgreiche Noon in Tunisia (1967) mit tunesischer Beduinenmusik, aber präsentierte auch „Jazz goes Baroque“-Synthesen u. a. auf dem Cembalo. 1968 und 1969 tourte er mit Phil Woods und dessen European Rhythm Machine.

Seit 1971 leitete er seine eigene Big Band, The George Gruntz Concert Jazz Band, in der Stars wie Alan Skidmore, Sheila Jordan, Dave Bargeron oder Ray Anderson seine Arrangements spielten und welche seither ausser Australien alle Erdteile bereiste. Als einzige europäische Big Band rangierte sie im weltweiten „Critics Poll“ der amerikanischen Jazzfachschrift Down Beat mehr als zehn Mal ununterbrochen in den ersten Rängen.

1974 gründete Gruntz die Piano Conclave, die bei ihren Auftritten jeweils sechs der führenden europäischen Pianisten wie Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Joachim Kühn, Adam Makowicz, Fritz Pauer, Martial Solal, Gordon Beck oder Gruntz vereinte. 1977 spielte er mit den Schlagzeugern Pierre Favre, Jack De Johnette, Fredy Studer, Dom Um Romão sowie David Friedman als Percussion Profiles auf dem Monterey Jazz Festival. Gruntz arbeitete darüber hinaus häufig mit dem Trompeter Franco Ambrosetti, ab 1984 mit Uschi Brüning und 1985 mit den Musikern des von ihm mit gegründeten Swiss Jazz Pool zusammen. Ab 1989 spielte Gruntz auch im Trioformat mit Mike Richmond und Adam Nussbaum mit denen er für Enja das Live-Album Serious Fun aufnahm.

Bereits in den 1960er Jahren kooperierte er mit bekannten Komponisten wie Rolf Liebermann, Earle Brown und Hans Werner Henze. Gruntz komponierte mehrere Bühnenwerke und Oratorien. Die Pariser Oper beauftragte Gruntz 1973 mit der Komposition einer World Jazz Opera, welche 1982 im LaMama-Theater in New York City in Teilen uraufgeführt wurde. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit dem afroamerikanischen Dichter Amiri Baraka (LeRoi Jones). Mit Dichter Allen Ginsberg komponierte er Cosmopolitan Greetings, die Regisseur Robert Wilson 1988 in Hamburg inszenierte. Als weitere Jazzoper entstand 2003 The Magic of Flute (Libretto: Peter O. Chotjewitz).

Gruntz schrieb auch zahlreiche Filmmusiken, u. a. für Hannes Schmidhauser (Seelische Grausamkeit, 1960, die er mit Barney Wilen, Marcel Peerers, Raymond Court, K. T. Geier, Kenny Clarke einspielte), sowie für Franz Peter Wirth (Ein Mann im schönsten Alter, 1963), Johannes Schaaf (Tätowierung, 1967), Peter Lilienthal (Malatesta, 1970, Die Sonne angreifen 1971), Bernhard Wicki (Karpfs Karriere, Das falsche Gewicht, 1971 und Die Eroberung der Zitadelle 1977) und Fred Haines (Der Steppenwolf, 1974).

George Gruntz arbeitete häufig als Gastdirigent von Radio-Bigbands und Sinfonieorchestern in ganz Europa. Von 1970 bis 1984 war er musikalischer Leiter des Zürcher Schauspielhauses, von 1972 bis 1994 künstlerischer Leiter der Berliner Jazztage.

George Gruntz wurde 1995 mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia 



 Grigoraş Ionică Dinicu

Grigoraş Ionică Dinicu (Romanian:  April 3, 1889 – March 28, 1949 [or August 5, 1948]) was a Romanian composer and violinist or violin virtuoso. He is most famous for his often-played virtuoso violin showpiece "Hora staccato" (1906) and for making popular the tune Ciocârlia, composed by his grandfather Anghelus Dinicu for "nai" (the Romanian pan flute). It is rumored that Jascha Heifetz once said that Grigoraş Dinicu was the greatest violinist he had ever heard. In the 1930s he was involved in the political movement of the Romanian Roma and was made honorary president of the "General Union of the Romanian Roma".

He was born in Bucharest. Because his father was busy with his activity as a lăutar, he handled him to "moş Zamfir", an old violinist, who taught him the first songs. He attended the Bucharest Conservatory, where he studied with Kiriac-Georgescu. The most famous of his teachers was Carl Flesch, the violin pedagogue, with whom he studied in 1902. He received a scholarship at the Vienna Conservatory, but he was not allowed to go there because he was Romani, an episode that he never forgot.

After graduation he played violin with the Orchestra of the Ministry of Public Instruction, and also performed as a soloist. Hora staccato dates from the beginning of this period; he wrote it as a graduation exercise. For forty years, from 1906 until 1946, he directed popular music concerts. He also toured abroad as a soloist and conductor, and he also played a great deal of light music in nightclubs, hotels, restaurants, and cafés in Bucharest and throughout Western Europe.

His music is mostly for violin and piano, though some pieces (such as Hora staccato) have later been arranged for other combinations of instruments (for example, trumpet and piano, as well as violin and orchestra and a popular arrangement by Russian mandolin virtuoso Dave Apollon). Other works of Dinicu's, all in a light, in classical or lăutareasc style, include Hora spiccato, Hora de concert, Hora mărţişorului (Mărţişor, literally "little March", is a major Romanian seasonal holiday on March 1), Hora de la Chiţorani ("Hora from Chiţorani", a town in Prahova county), Hora Expoziţiei de la Paris ("Hora of the Paris Exposition"), Improvisation à la Dinicu ("Improvisation in the style of Dinicu"), Orientale à la tzigane ("Orientale in Gypsy style"), and Sârba lui Tanţi ("Tanţi's sârba"; a sârba is another type of Romanian dance).

He died in Bucharest of laryngeal cancer.
 

 Quelle: Wikipedia



Henri François Chaix

Henri François Chaix (* 21. Februar 1925 in Genf; † 11. Juni 1999 in Genf) war ein Schweizer Jazz-Pianist, Orchesterleiter und Arrangeur.

Chaix wurde als Sohn französischer Eltern in Genf geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Vaterstadt und spielte schon mit knapp 20 Jahren in der Band The Dixie Dandies des legendären Genfer Klarinettisten Loys Choquart und trat später dem Orchester des Sopransaxophonisten Claude Aubert bei, das er nach dem Ausscheiden des Leaders übernahm und als Orchestre Henri Chaix bis in die 70er Jahre führte. Parallel dazu spielte er als Solist und leitete sein eigenes Trio (meist mit Alain du Bois am Bass und Romano Cavicchiolo am Schlagzeug). Chaix wirkte als Sideman bei zwei wichtigen Schweizer Jazzbands mit, bei den Tremble Kids (erstmals 1959, später sporadisch und ab 1976 wieder regelmässig) sowie den Hot Mallets von Isla Eckinger.

In seiner langen Karriere begleitete Chaix unzählige Musiker des Jazz, so 1950 Sidney Bechet; später folgten Stuff Smith, Bill Coleman, Buck Clayton, Rex Stewart, Ben Webster, Benny Bailey, Milt Buckner, Benny Carter, Albert Nicholas, Earle Warren und andere mehr. In seinen letzten Jahren hatte er mit seinem Trio einen Steady Gig im Bouchon à Tonio (in Carouge bei Genf), wirkte als Lehrer im Traditional Jazz Workshop Lenk seines Piano-Kollegen Mike Goetz und spielte gelegentlich mit diesem Piano-Duos.

Als Solopianist war Chaix vor allem dem Harlem Stride Piano verpflichtet, sein Spiel zeigte aber auch Einflüsse von Jelly Roll Morton, Duke Ellington und sogar Thelonious Monk, zudem verfügte er über ein echt empfundenes Bluesfeeling. Chaix wiederum beeinflusste Pianisten wie Buddha Scheidegger, Mike Goetz, François Rilhac und andere.

Chaix war ein grosser Fan der dreirädrigen Messerschmitt Kabinenroller, mit dem er gelegentlich auch zu seinen Engagements fuhr.

 Quelle: Wikipedia



Huub Janssen

Huub Janssen (* 16. Januar 1937 in ’s-Hertogenbosch; † 24. Januar 2008 ebenda) war ein niederländischer Jazz-Schlagzeuger.

Janssen wurde bereits im Alter von vier Jahren durch seinen Vater an die Musik herangeführt. Sein Vater war Straßenmusiker und spielte Akkordeon; mit ihm trat er bereits als Jugendlicher auf. Mit 19 Jahren stieg Huub Janssen in die Big Band von Huub Mus ein. Mit 20 Jahren spielte Janssen in Ad van de Geins Cocktail Trio und nahm an der TV-Show Nieuwe Oogst teil. Durch diesen Auftritt erhielt er ein Engagement bei Tom Manders (Dorus), einem in den Niederlanden bekannten Komiker. Im weiteren Verlauf seiner Karriere spielte Janssen als Studiomusiker mit niederländischen Musikern und bei Jan Gorissen im Radioprogramm Melodieën Express.

1967 stieg er als Schlagzeuger in die Dutch Swing College Band ein. Mit dieser Band nahm er etwa 35 Schallplatten und CDs auf. Janssen reiste 25 Jahre lang mit der Dutch Swing College Band durch die ganze Welt und spielte Konzerte, Radioaufnahmen und TV-Shows. 1979 nahm er daneben mit dem Flashback Quartet auf, zu dem neben dem französischen Vibraphonisten Dany Doriz die College Band-Kollegen Bob Kaper, Marcel Hendricks und Henk Bosch van Drakestein gehörten.

1985 gründete Janssen die Amazing Jazzband. Die Band spielte überwiegend traditionellen Jazz in einer Besetzung zwischen drei und sieben Musikern, die zunächst fast durchweg Mitglieder der Revival Jazz Band waren. Zur (wechselnden) Besetzung gehörten u. a.: Cees van den Heuvel (Trompete & Gesang), Bas van Gestel (Posaune & Gesang), Antoine Trommelen (Saxophon), Richard Endlich (Banjo), Jos van Bueren (Bass), Frans Bouwmeester (Bass), Eelco van Velzen (Posaune), Marco Kuipers (Klarinette) und weitere Musiker. Zur Stammbesetzung zählten Cess van den Heuvel, Bas van Gesetel, Richard Endlich und Jos van Bueren. Mit dieser Band veröffentlichte er 1987 ein erstes Album, gefolgt von Huub Janssen Meets Dick Huis (1990).

Daneben trat er mit weiteren Musikern auf. Im Verlauf seines Lebens spielte Huub Janssen mit zahlreichen Jazzgrößen wie z.B. Teddy Wilson, Rod Mason, Billy Butterfield, Lillian Boutté, Joe Venuti, Greetje Kauffeld, Chris Barber, Bob Wilber, Peanuts Hucko, Bud Freeman, Scott Hamilton, Ruby Braff, Warren Vaché, Acker Bilk, Milt Jackson, Kenny Ball, Charly Antolini, Gregor Beck und zahlreichen weiteren Jazzmusikern. Zwischen 1966 und 2000 war er an 146 Aufnahmen von Platten und CDs beteiligt.

Mit der Dutch Swing College Band wurde Huub 1990 mit dem Export Award und 1994 mit dem Special Appreciation Bird Award ausgezeichnet. Er selbst erhielt u. a. 1993 den Duke of Duketown Award und wurde am 12. Oktober 2006 für besondere Leistungen von der Königin der Niederlande mit dem Orden von Oranien-Nassau geehrt.

 

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Ivan Rebroff

Ivan Rebroff, geboren als Hans Rolf Rippert, (* 31. Juli 1931 in Berlin-Spandau; † 27. Februar 2008 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Sänger der Stimmlage Bass, der durch Einsatz seiner Falsettstimme einen Stimmumfang von mehr als vier Oktaven besass.

Rebroff wurde als Hans Rolf Rippert im Berliner Bezirk Spandau als Sohn des Ingenieurs Paul Rippert (* 1897 in Liebenwerda) und dessen Ehefrau Luise Fenske (* 1896 in Bromberg) geboren. Er war der jüngere Bruder des späteren ZDF-Sportreporters Horst Rippert (1922–2013). Laut Rebroffs eigener, von den Medien vielfach angezweifelter, aber nie widerlegter Aussage war die Mutter russischer, der Vater jüdischer und russischer Abstammung; tatsächlich war Emma Rippert geb. Weinberg, die Mutter seines Vaters, Jüdin.

Rebroff wuchs in Belzig und in Halle (Saale) auf, wo er Mitglied im Stadtsingechor war. Später lebte er abwechselnd in Zell-Weierbach, einer kleinen Randgemeinde von Offenburg, in einem kleinen Jagdschloss in der Nähe von Hunoldstal und auf Skopelos, einer kleinen griechischen Insel. Rebroff studierte von 1951 bis 1959 als Fulbright-Stipendiat Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Sein Hamburger Gesangslehrer Prof. Adolf Detel formte ihn zu einem Interpreten osteuropäischen Liedguts. Im Jahr 1958 siegte Rebroff beim Deutschen Hochschulwettbewerb. Danach war er Sänger beim „Schwarzmeer Kosaken-Chor“ und im „Ural Kosaken Chor“. Eine Mitgliedschaft beim „Don Kosaken Chor Serge Jaroff“ ist trotz vielfacher dahingehender Angaben zumindest zweifelhaft. 1960 gewann er beim 9. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München den 1. Preis.

Bekannt wurde Rebroff durch die Rolle des Milchmanns Tevje im Musical Anatevka im Théâtre Marigny auf den Pariser Champs-Élysées (mit über 1400 Vorstellungen). Anschliessend wirkte er in diversen Tourneeproduktionen und Spielfilmen mit, unter anderem in Der Barbier von Sevilla, Boris Godunow, Der Zigeunerbaron, Wiener Blut und Der Rosenkavalier. Dazu kamen Auftritte in zahlreichen Fernsehsendungen. Er gab Konzerte in Konzertsälen, Kirchen und bei Gala-Veranstaltungen, zuletzt im Dezember 2007 in der Wiener Votivkirche. In Anlehnung an „Die drei Tenöre“ trat Rebroff bisweilen mit Gunther Emmerlich und Günter Wewel als Die drei Bässe auf.

1985 wurde Rebroff in Anerkennung seiner Leistungen für die Völkerverständigung zwischen Ost und West das Bundesverdienstkreuz verliehen. Er war seit seinem 60. Lebensjahr ausserdem Ehrenbürger der griechischen Sporaden-Insel Skopelos. Ivan Rebroff erhielt weltweit insgesamt 49 Goldene Schallplatten und eine Platin-Schallplatte für 10 Millionen verkaufte Langspielplatten seit 1975.

Rebroff starb am 27. Februar 2008 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Frankfurt am Main an Organversagen und Herzstillstand.

Der Name Rebroff leitet sich von der russischen Übersetzung ребро (rebro) des deutschen Wortes Rippe ab. Ivan ist die russische Form von Johannes oder auch Hans. Passend zu diesem Pseudonym trug Rebroff einen mächtigen Vollbart und trug bei Veranstaltungen und auf offiziellen Fotos immer eine traditionelle russische Fellmütze und dazu passende Folklorekleidung. Diese Inszenierung und sein leichter Akzent liessen ihn stets wie einen „waschechten Russen“ erscheinen, wie manche ihn sich nach in Westdeutschland damals weit verbreiteten Klischees vorstellten.

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Ivan Romanoff

Ivan Romanoff (8 March 1914 – 14 March 1997) was a Canadian conductor, violinist, arranger, and composer. For three decades he led the "Ivan Romanoff Orchestra and Chorus" on a variety of radio and television programs for the Canadian Broadcasting Corporation, on commercial recordings, and in live concerts throughout North America. As a composer he wrote a number of jingles for Canadian television and radio and incidental music for several television movies produced by the CBC. He also composed a number of songs that were written in a variety of national styles.

Born Ivan Pezhuk in Toronto, Romanoff was the son of Ukrainian immigrants. As a child he performed in a mandolin orchestra and was a violin pupil of Alexander Chuhaldin, Chris Dafeff, Broadus Farmer, and Kathleen Parlow at the Toronto Conservatory of Music. He began playing the violin in a number of radio orchestras conducted by Chuhaldin in the early 1930s and was at the same time actively performing in Toronto with Stanley St John's dance band. Soon thereafter he appeared in the Promenade Symphony Concerts and he became active as a violinist with various orchestras at the Canadian Broadcasting Corporation. He was also heard as a soloist on the CBC programs Sixteen Men and a Harp, Gypsy Crossroads, and Russian Ensemble. From 1943-1946 he was a conductor, arranger, and performer for the Royal Canadian Navy musical revue Meet the Navy.

After World War II, Romanoff entered the Academy of Performing Arts in Prague where he studied from 1947-1949. His teachers there included Milo Dolenzil (composition), Jindřich Feld (violin), and Václav Talich (conducting). At the 1947 Prague Spring Festival he conducted the Czech Philharmonic Orchestra in performances of works by Barbara Pentland, Harry Somers, and John Weinzweig.

In 1949 Romanoff returned to his native country and resumed working for the CBC. In 1950 he led a string ensemble for the CBC Radio program Continental Moods. The following year he worked for a short time as a violist for the Solway String Quartet and served as music director for CBC Radio presentations of Nikolai Rimsky-Korsakov's May Night and C. Hulak-Artemowsky's The Cossack beyond the Danube.

In 1953 the CBC gave Romanoff his own radio show, Songs of My People, which featured the "Ivan Romanoff Orchestra and Chorus". The program was presented weekly through 1963, after which Romanoff and his orchestra/chorus were featured on a series of other radio shows: Continental Holiday (1964, 1970-1972), Continental Rhapsody (1965-1970), The Music of Ivan Romanoff (1972-1973), and Music of Our People (1973-1976). Romanoff and his orchestra were also actively performing on CBC Television, beginning with his program Rhapsody (1958-1959) which was the first multilingual folksong-and-dance program nationally broadcast on television in Canada. The group also performed on a number of TV specials during the 1960s. Romanoff continued to lead his orchestra in performances up until his retirement in 1983, touring throughout Canada and the United States and making more than 10 commercial albums, many of them for RCI Records. He died in Toronto in 1997 at the age of 83.

 

Quelle: Wikipedia



Jerry Ricks

'Philadelphia' Jerry Ricks has taken the art of blues guitar to new levels with his two groundbreaking releases for the Rooster Blues label. Raised in the City of Brotherly Love, Ricks has been splitting his time between Philadelphia and parts north during summer and Mississippi during the winter in recent years. Ricks got his master's degree in acoustic blues by hanging out with the likes of Mississippi John Hurt, Skip James, and other 1960s blues revival folk-blues musicians when they came to coffeehouses and small bars in Philadelphia. These were artists who were both great names and great personalities: Son House, Jesse Fuller, Libba Cotten, Lightnin' Hopkins, Mance Lipscomb, and others who were around for the 1960s folk and blues revival. In his capacity as booking manager for the Second Fret Coffee House in Philadelphia from 1960 to 1966, he had the chance to learn and practice "hangout-ology" with all the above-mentioned bluesmen and Cotten and other blueswomen.

Ricks was born May 22, 1940, in Philadelphia. He began playing guitar around Philadelphia area coffeehouses in the late '50s. "I played trumpet as a child and then switched over to the guitar because I used to watch people playing guitar in the streets," Ricks recalled in a late '90s interview. Lonnie Johnson and a few other classic bluesmen showed Ricks his first few blues chords while he was learning to play guitar. After traveling with Buddy Guy's band to East Africa in 1969 on behalf of the U.S. State Department, he caught the travel bug. He did some field research in Arkansas in 1970 for the Smithsonian Institution, working under Ralph Rinzler, and then departed for Europe.

Unlike other bluesmen who came up in a less progressive era, Ricks didn't leave the U.S. because he found the racial atmosphere too oppressive at home, as did people like Memphis Slim and, later, Luther Allison. (To be fair, Allison and Memphis Slim both found more work in Paris.) "I wanted my kids to be able to learn a foreign language," he said, "and it was good for me, 'cause there were like five blues people in all of Europe. I got married and divorced while I was over there, and after my divorce, I stayed there." Ricks said he got to know so many of the classic acoustic bluesmen on good terms because the performers would typically have "residency" shows at the Second Fret in Philadelphia. "I lived a couple of blocks away, so they would stay at my house. Acts at that time would have to play a minimum of two or three weeks, so I had them all day and all night for almost a month. We brought in Reverend Gary Davis, Jesse Fuller, Sleepy John Estes, and later, in 1963, we had Mississippi John Hurt and Skip James."

Ricks has two albums out on the Rooster Blues label, the critically acclaimed Deep in the Well and Many Miles of Blues, a 2000 release. Deep in the Well, released in 1998, garnered Ricks W.C. Handy Blues Award nominations in three categories: Acoustic Blues Artist of the Year; Acoustic Album of the Year, and Comeback Blues Album of the Year, the last because Ricks had spent so much time overseas and American audiences were largely unfamiliar with him. Despite a 13-album discography in Europe, Deep in the Well was Ricks' first U.S. release. He credits the great classic bluesmen of the 1960s for helping him to keep the faith (and enthusiasm) for live performing through the years. "I already knew how to play guitar when I met a lot of them," he explained, "and I had figured out a lot of stuff from their old records. Mainly, they talked to me about how to keep my head together and not run off on some kind of trip."

Quelle: Artist Biography by Richard Skelly



John Arnold Griffin III

John Arnold Griffin III (April 24, 1928 – July 25, 2008) was an American bop and hard bop tenor saxophonist.

By mid-1947, Griffin and fellow Hampton band member Joe Morris had formed a sextet made up of local musicians, including George Freeman, where he remained for the next two years. His playing can be heard on various early Rhythm and Blues recordings for Atlantic Records. By 1951 Griffin was playing baritone saxophone in an R&B septet led by former bandmate Arnett Cobb.

After returning to Chicago from two years in the Army, Griffin began establishing a reputation as one of the premiere saxophonists in that city. Thelonious Monk enthusiastically encouraged Orrin Keepnews of Riverside Records to sign the young tenor, but before he could act Blue Note Records had signed Griffin.

He joined Art Blakey's Jazz Messengers in 1957, and his recordings from that time include a memorable album joining together the Messengers and Thelonious Monk. Griffin then succeeded John Coltrane as a member of Monk's Five Spot quartet; he can be heard on the albums Thelonious in Action and Misterioso.

Griffin was leader on his first Blue Note album Introducing Johnny Griffin in 1956. Also featuring Wynton Kelly on piano, Curly Russell on bass and Max Roach on drums, the recording brought Griffin critical acclaim.

A 1957 Blue Note album A Blowin' Session featured him with fellow tenor players John Coltrane and Hank Mobley. He played with Art Blakey's Jazz Messengers for a few months in 1957, and in the Thelonious Monk Sextet and Quartet (1958). During this period, he recorded a set with Clark Terry on Serenade To a Bus Seat featuring the rhythm trio of Wynton Kelly, Paul Chambers, and Philly Joe Jones.

At this stage in his career, Griffin was known as the "fastest tenor in the west", for the ease with which he could execute fast note runs with excellent intonation. Subsequent to his three albums for Blue Note, Griffin did not get along with the label's house engineer Rudy Van Gelder, he recorded for Riverside Records. From 1960 to 1962 he and Eddie "Lockjaw" Davis led their own quintet, recording several albums together.

He went to live in France in 1963, moving to the Netherlands in 1978. Apart from appearing regularly under his own name at jazz clubs such as London's Ronnie Scott's, Griffin became the "first choice" sax player for visiting US musicians touring the continent during the 1960s and '70s. He briefly rejoined Monk's groups (an Octet and Nonet) in 1967.

Griffin and Davis met up again in 1970 and recorded Tough Tenors Again 'n' Again, and again with the Dizzy Gillespie Big 7 at the Montreux Jazz Festival. In 1965 he recorded some albums with Wes Montgomery. From 1967 to 1969, he formed part of The Kenny Clarke-Francy Boland Big Band, and in the late '70s, recorded with Peter Herbolzheimer And His Big Band, which also included, among others, Nat Adderley, Derek Watkins, Art Farmer, Slide Hampton, Jiggs Whigham, Herb Geller, Wilton Gaynair, Stan Getz, Gerry Mulligan, Rita Reys, Jean "Toots" Thielemans, Niels-Henning Ørsted Pedersen, Grady Tate, and Quincy Jones as arranger. He also recorded with the Nat Adderley Quintet in 1978, having previously recorded with Adderley in 1958.

On July 25, 2008, Johnny Griffin died of a heart attack at the age of 80 in Mauprévoir, near Availles-Limouzine, France. He had lived there for the past 24 years. His last concert, July 21, 2008, was played in Hyères, France.

 

Quelle: Wikipedia 



John Paul Gimble

John Paul Gimble (May 30, 1926 – May 9, 2015), better known as Johnny Gimble, was an American country musician associated with Western swing. Gimble was considered one of the most important fiddlers in the genre.

Gimble was born in Tyler, Texas, United States, and grew up in nearby Bascom. He began playing in a band with his brothers at age 12, and continued playing with two of them, George and Jerry, as the Rose City Swingsters. The trio played local radio gigs, but soon after Gimble moved to Louisiana and began performing with Jimmie Davis Gubernatorial campaign. He returned to Texas after completing his service in the U.S. Army in World War II.

After serving in World War II, Gimble returned to Texas and continued to hone his fiddling skills with a number of Texas radio and dance bands. In 1948 he made his first recording, playing with Robert Bro's Rhythmairs in Corpus Christi. A year later he joined Bob Wills and His Texas Playboys, with whom he toured for most of the next decade. With Wills, he played both fiddle and electric mandolin, and distinguished himself by using a five-string fiddle (most fiddles have four strings).

His fiddling style was influenced by other Texas fiddlers who played the "breakdown" fiddle tunes. What came to be known as the "Texas fiddling style" emerged during the first half of the twentieth century among fiddlers such as Cliff Bruner, Louis Tierney, and Jesse Ashlock. Gimble learned from them, and further developed while playing with Wills, who epitomized and promoted a new sound known as Western swing. Western swing rose to national prominence in the 1940s, combining the old-time, Southern-derived Anglo string band tradition, with its breakdowns, schottisches, waltzes, and reels, with the big band jazz and pop music of the day.

After Gimble married Barbara Kemp of Gatesville, Texas, in 1949, he settled in Dallas, where, in the 1950s, he began doing radio and television shows with Bill and Jim Boyd (of the Lone Star Cowboys) and performed on The Big D Jamboree, a weekly variety show broadcast live from the Sportatorium in Dallas. He broke off to form his own group in 1951, performing as the house band at Wills's club in Fort Worth and Oklahoma City, but rejoined in 1953 and continued to play with Wills until the early 1960s. He played fiddle on Marty Robbins' #1 hit "I'll Go on Alone".

In 1955 Gimble, moved to Waco and supplemented his income from hosting a local television show Johnny Gimble & the Homefolks by working as a barber and at the V.A. hospital. In 1968, after repeated encouragement from his peers, Johnny moved his family to Nashville, TN. From then on, his steady work as a session musician included sessions with Merle Haggard on his Bob Wills tribute album, A Tribute to the Best Damn Fiddle Player in the World (or, My Salute to Bob Wills), Conway Twitty, Connie Smith, Lefty Frizzell, Ray Price, Willie Nelson, and Chet Atkins on Superpickers in 1973. The following year he took a cue from a song ("Fiddlin' Around") which he had written and performed on the Atkins' Superpickers album, and recorded the first of ten solo albums, Fiddlin' Around.

From 1979-81, Gimble toured with Willie Nelson worldwide. In 1983, Gimble assembled a Texas swing group featuring Ray Price on vocals, and charted a country radio hit with "One Fiddle, Two Fiddle", featured in the film Honkytonk Man. He appeared in the 1970s through the 2000s on Austin City Limits on TV and Garrison Keillor's broadcasts (radio). He was a member of the Million Dollar Band.

Gimble died at his home in Dripping Springs, Texas on May 9, 2015, aged 88. His daughter stated that her father was "finally rid of the complications from several strokes over the past few years." His granddaughter, Emily, is a notable vocalist and keyboard player who has performed with Johnny Gimble and other bands. Emily currently plays with Asleep at the Wheel as keyboardist and vocalist, a band that frequently partnered with Johnny to bring the music of Bob Wills to newer generations. Gimble's grandson, Jon Gimble, was as of January 2015, the District Clerk in McLennan County.

 

Quelle: Wikipedia



José Reyes

José Reyes (* 1928 in Nizza; † 6. Juni 1979) war ein Flamenco-Sänger aus Südfrankreich.

Er begleitete Manitas de Plata bei seinen Tourneen und Konzerten. 1975 gründete er die Musikgruppe José Reyes et Los Reyes, aus der sich später die Gipsy Kings formierten. Er starb 1979 an Lungenkrebs.

Die Geschichte der Gipsy Kings beginnt in den späten 1970er Jahren, als sich die Söhne des berühmten Flamencomusikers José Reyes – Nicolas, Paul, Canut, Patchaï und André – sowie sein Schwiegersohn Chico Bouchikhi zusammenschlossen. Zunächst nannte sich die Kombo José Reyes et Los Reyes und tingelte zwischen Hochzeiten, Festivals und Straßenauftritten hin und her. Auf einer Hochzeit einigten sie sich mit den drei Baliardobrüdern Diego, Paco und Tonino auf eine Zusammenarbeit. Später änderten sie ihren Bandnamen in „Gipsy Kings“. Doch der große Durchbruch blieb zuerst aus; die ersten beiden Alben zogen nur wenig Aufmerksamkeit auf sich. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Gipsies noch ihre traditionellen, energetischen Flamencorhythmen, vorangetrieben von Toninos Gitarrenarbeit und Nicolas’ Stimme. Mit dem Produzenten Claude Martinez bereicherten sich die Gipsy Kings mit Einflüssen aus dem mittleren Osten, Lateinamerika und Nordafrika. Die Band veröffentlichte 1987 Djobi, djoba und Bamboleo auf einem Independent-Label.

Danach durchbrachen die Gipsy Kings alle Erwartungen: Ende der 1980er stürmten die acht Franzosen mit Sommerhits wie den genannten Djobi, djoba und Bamboleo zunächst die Strandcafés, Bars und Freiluftdiscotheken rund ums Mittelmeer. Die von den mitteleuropäischen Touristen in ihre Heimatländer mitgebrachten Lieder starteten binnen kürzester Zeit ihren Eroberungszug in den Verkaufscharts anderer Länder. Allein in den Jahren 1989/90 erhielt die Gruppe Gold- und Platinauszeichnungen in fünfzehn Ländern. Ihr gleichnamiges Debütalbum ging 500.000 mal über deutsche Ladentheken.

Die Gruppe setzt sich heute hauptsächlich aus fünf Brüdern der Familie Reyes und drei Brüdern der Familie Baliardo zusammen; sie sind Nachfahren von Kalé-Roma-Flüchtlingen, die während des Spanischen Bürgerkriegs nach Frankreich ausgewandert sind.

Zu Beginn bestand die Band ausschließlich aus Gitarristen, mit zunehmendem Erfolg kamen jedoch Synthesizer, E-Bass und Percussionsinstrumente hinzu. Zwischenzeitlich besann sich die Gruppe wieder ihrer Wurzeln und veröffentlichte mit Roots ein Album, auf dem erneut nur Gitarren zum Einsatz kamen.

Für ihr Album Savor Flamenco wurden die Gipsy Kings bei den Grammy Awards 2014 für das beste Weltmusikalbum des Jahres ausgezeichnet.


Quelle: Wikipedia



Kenneth ’Jethro’ Burns

Kenneth C. ’Jethro’ Burns (March 10, 1920 – February 4, 1989) was an American country musician, comedian, and mandolin player. He was better known by his stage name Jethro from his years with Henry D. Haynes as part of the comedic musical duo Homer and Jethro beginning in 1936.

Burns was born in Conasauga, Tennessee on March 10, 1920. His family moved to Knoxville, Tennessee when he was three. In 1936, he auditioned for a talent contest at Knoxville radio station WNOX where he met Henry Haynes, also 16. The two formed a duo and WNOX program director Lowell Blanchard gave them the stage names Homer and Jethro after forgetting their names on the air.

Burns was drafted into the US Army and served in Europe during World War II and reunited with Haynes, who had served in the Pacific, in Knoxville in 1945. By 1947, the duo moved to Cincinnati, Ohio and were working at WLW on the station's Midwestern Hayride. They signed with King Records, where they worked as a house band and recorded singles on their own, and two years later signed with RCA Records. The pair were fired along with other stars by new management at WLW in 1948, and after a brief tour, they moved to Springfield, Missouri and performed on KWTO with Chet Atkins, the Carter Family and Slim Wilson.

Burns was a highly-influential mandolin stylist, preferring clean single-note jazzy melodies and sophisticated chords over the dominant bluegrass stylings of Bill Monroe, and since he performed mostly in a country music setting, introduced many country mandolinists to sophisticated jazz harmonies and improvisational techniques, as well as standards from the songbooks of Duke Ellington, Django Reinhardt and Cole Porter.

By the 1970s, Burns' influence had spread to a younger generation of bluegrass and "new-acoustic" musicians, most notably New Grass Revival mandolinist Sam Bush. His participation in Norman Blake/Tut Taylor/Sam Bush/Butch Robins/Vassar Clements/David Holland/Jethro Burns, an independently released album produced by promoter Hank Deane, was reportedly at Bush's suggestion. During that same decade, Burns' acquaintance with erstwhile bluegrass mandolinist David Grisman led to Burns' writing a number of music/humor columns in the Grisman-published journal Mandolin World News. Grisman also produced a 1978 duet album on Kaleidoscope Records, Back to Back, featuring Burns and Western swing electric mandolinist Tiny Moore. Although Burns and Moore were approximately the same age and were among the few of their generation to make their reputations playing jazz and swing mandolin, the two had never met prior to the production of the album, its liner notes report.

After Haynes died in 1971, Burns's regular musical partner was guitarist Ken Eidson, with whom he co-authored an influential mandolin method tome (Mel Bay's Complete Jethro Burns Mandolin Book, still in print), and they continued to perform as Homer and Jethro. After the partnership ended, Burns continued to play, most notably with Chicago folk singer Steve Goodman. He appeared on several of Goodman's albums and also toured nationally with him. At times he appeared in the Million Dollar Band on TV's Hee Haw with Atkins and swing fiddler Johnny Gimble. He also became a master teacher of mandolin jazz. He died in 1989 from prostate cancer in Evanston, Illinois.

In 2001, Burns and Haynes as Homer and Jethro were posthumously inducted into the Country Music Hall of Fame.

 

Quelle: Wikipedia



Lorena (Mario) Varela

Lorena (Mario) Varela (* 1954 Lima, Peru – 30. November 2010, Basel)

Lorena Varela begann ihr neues Leben im Jahr 2007. Bis dahin hiess sie Mario Varela und war in Musikerkreisen bekannt als Perkussionist und Leader der Band Malanga Són, welche als den traditionellen kubanischen Septeto-Sound verfolgte und 1999/2000 jeden Sonntag am „Calderón Afrolatino“ im bird’s eye für gute Stimmung sorgte.

Am 30. November 2010 ist Lorena Varela in Basel gestorben. Mario Varela war in Basel als Perkussionist hauptsächlich in der Latino-Szene aktiv. Er gründete mehrere eigene Bands: Cuero na’má, Camarón, Ahora Sí, Malanga Són und prägte zahlreiche Formationen mit. (Pedro Libre y sus Amigos, Anselmo Torres, Mayra y Chocolate Leon u.v.a.)

Schon mit fünf Jahren aber spürte Mario, geboren und aufgewachsen im peruanischen Lima, dass etwas an ihm anders war: „Ich war ein Mädchen, obwohl ich ein Junge war.“ Bis er diese Worte aussprechen konnte, sollten Jahrzehnte vergehen. Mario Varela kam 1977 als 23-Jähriger nach Basel. 2007 gab er der Frau in sich endlich den Raum und die Sichtbarkeit, die sie verlangte. Lorenas Ehefrau erinnert sich: „Im Mai 2007 kam es zur Stunde Null. Ein endloses Schweigen zwischen uns, eine Welt, die lautlos zusammenbrach“. - Doch nicht alles brach zusammen. Die Ehepartnerin blieb bei ihrem Mann, auch als er zur Frau wurde. Sie wurde „Zeugin einer spektakulären Selbstbefreiung“ und beobachtete „eine Frau, die auf den Plan trat, selbstbewusst, gewinnend, voller Freude und Energie. Sie war da! Sein echtes Gesicht, seine ungehaltene Freude strahlte mir entgegen aus dem Gesicht der Frau, die bis zu diesem Augenblick mein Mann gewesen war.“

Nicht überall wurde Lorena anstelle von Mario willkommen geheissen. Sie lebte ein Leben voller Widerstände, brauchte Überzeugungskraft und Mut ebenso wie ihr Umfeld, das sich auf die neue Situation einstellen musste.

Zu früh holte der Tod Lorena Varela ein. Ende November 2010 starb sie an Krebs, mitten in einem neuen Lebensabschnitt, auf den sie sich so unendlich gefreut hatte.

 

Quelle: the bird’s eye



Manitas de Plata

Manitas de Plata (* 7. August 1921 in Sète; † 6. November 2014 in Montpellier; eigentlich Ricardo Baliardo) war ein französischer Gitarrist, der durch sein virtuoses Gitarrenspiel Ende der 1950er Jahre weltberühmt wurde. Der spanische Künstlername bedeutet „Silberhändchen“, eine Würdigung seiner Gitarrenkunst. Er stammte aus einer Familie von Gitans, französischer Roma.

Zusammen mit seinem Cousin José Reyes, einem Flamencosänger aus Nizza, gab er weltweit zahlreiche Konzerte. Bei vielen seiner Konzerte wurde er von seinen Söhnen, Neffen und Schwiegersöhnen begleitet (Los Baliardos), mit denen er einen eigenen Flamencostil prägte, meistens auf dem Rhythmus der Rumba basierend. Er wurde Vorläufer und Vorbild für viele Musiker und Gruppen, wie z. B. die Gipsy Kings. Entdeckt wurde Manitas de Plata in Saintes-Maries-de-la-Mer, in der südfranzösischen Camargue. Zu seinen Entdeckern und Förderern gehören Lucien Clergue, Pablo Picasso und Salvador Dalí.

Wie viele der Camargue-Musiker wurde auch Manitas de Plata sesshaft und lebte zuletzt in einem Appartement im südfranzösischen La Grande Motte. Er starb am 6. November 2014 im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus in Montpellier.

 

Quelle: Wikipedia



Memphis Slim

Memphis Slim (September 3, 1915 – February 24, 1988) was an American blues pianist, singer, and composer. He led a series of bands that, reflecting the popular appeal of jump blues, included saxophones, bass, drums, and piano. A song he first cut in 1947, "Every Day I Have the Blues", has become a blues standard, recorded by many other artists. He made over 500 recordings.

Memphis Slim's birth name was John Len Chatman, and he was born in Memphis, Tennessee, United States. His father, Peter Chatman sang, played piano and guitar, and operated juke joints, and it is now commonly believed that he took the name to honor his father when he first recorded for Okeh Records in 1940.

He spent most of the 1930s performing in honky-tonks, dance halls, and gambling joints in West Memphis, Arkansas, and southeast Missouri. He settled in Chicago in 1939, and began teaming with Big Bill Broonzy in clubs soon afterward. In 1940 and 1941 he recorded two songs for Bluebird Records that became part of his repertoire for decades, "Beer Drinking Woman," and "Grinder Man Blues." These were released under the name "Memphis Slim," given to him by Bluebird's producer, Lester Melrose.‪ Slim became a regular session musician for Bluebird, and his piano talents supported established stars such as John Lee "Sonny Boy" Williamson, Washboard Sam, and Jazz Gillum.

One of Slim's 1947 recordings for Miracle, released in 1949, was originally titled "Nobody Loves Me". It has become famous as "Every Day I Have the Blues." The tune was recorded in 1950 by Lowell Fulson, and subsequently by a raft of artists including B. B. King, Elmore James, T-Bone Walker, Ray Charles, Eric Clapton, Natalie Cole, Ella Fitzgerald, Jimi Hendrix, Mahalia Jackson, Sarah Vaughan, Carlos Santana, John Mayer and Lou Rawls. Joe Williams recorded it in 1952 for Checker; his remake from 1956 (included in Count Basie Swings, Joe Williams Sings) was inducted in the Grammy Hall of Fame in 1992.

Slim's next steady relationship with a record company had to wait until 1958, when he was picked up by Vee-Jay. In 1959 his band, still featuring Matt "Guitar" Murphy, cut LP Memphis Slim at the Gate of the Horn, which featured a lineup of his best known songs, including "Mother Earth," "Gotta Find My Baby," "Rockin' the Blues," "Steppin' Out", and "Slim's Blues."

Slim first appeared outside the United States in 1960, touring with Willie Dixon, with whom he returned to Europe in 1962 as a featured artist in the first of the series of American Folk Festival concerts organized by Dixon that brought many notable blues artists to Europe in the 1960s and 1970s. The duo released several albums together on Folkways Records, including, Memphis Slim and Willie Dixon at the Village Gate with Pete Seeger, in 1962. That same year, he moved permanently to Paris and his engaging personality and well-honed presentation of playing, singing, and storytelling about the blues secured his position as one of the most prominent blues artists for nearly three decades. He appeared on television in numerous European countries, acted in several French films and wrote the score for À nous deux France (1970), and performed regularly in Paris, throughout Europe, and on return visits to the United States. In the last years of his life, he teamed up with respected jazz drummer George Collier. The two toured Europe together and became friends. After Collier died in August 1987, Slim rarely appeared in public, although he reunited with Matt "Guitar" Murphy for a gig at Antoine's in Austin in 1987.

Two years before his death, Slim was named a Commander in the Ordre des Arts et des Lettres by the Ministry of Culture of the Republic of France. In addition, the U.S. Senate honored Slim with the title of Ambassador-at-Large of Good Will.

Memphis Slim died on February 24, 1988, of renal failure in Paris, France, at the age of 72. He is buried at Galilee Memorial Gardens in Memphis, Tennessee.

In 1989, he was posthumously inducted into the Blues Hall of Fame.

Quelle: Wikipedia



Michel Bard

Le clarinettiste et saxophoniste genevois Michel Bard s’est brutalement éteint lundi dernier, 9.8.2010 à l’âge de 69 ans.

Talentueux et travailleur, il était l’un des clarinettistes les plus sollicités en Suisse romande. Il jouait également en France et sur les scènes internationales. Sa musicalité, son swing, son énergie se sont exprimés dans de nombreux styles musicaux, avec une prédilection pour le jazz classique (New Orleans, Chicago, Swing). Passionné, il connaissait les thèmes et les solos de ses mentors jusque dans les moindres détails. Son jeu virtuose à la clarinette lui a permis d’interpréter un vaste répertoire, d’Edmond Hall à Benny Goodman en passant par Albert Nicholas ou encore Barney Bigard. Celles et ceux qui ont eu la chance de jouer avec lui retiendront sa modestie, son enthousiasme et sa gentillesse vraiment hors du commun. Le musicien donnait encore un concert samedi dernier au festival .

Rive Jazzy à Nyon avec le quartet Swiss Tribe: hommage à Sidney Bechet. Il avait même em­poigné son saxophone baryton, sans savoir

qu’il allait bientôt rendre son dernier soupir…

Quelle: Le Temps


 
Newell "Spiegle" Willcox

Newell "Spiegle" Willcox (May 2, 1903, Sherburne, New York - August 25, 1999, Cortland, New York) was a jazz trombonist. He was born Newell Lynn Willcox in upstate New York, and learned valve trombone as a youngster under the tuition of his father, Lynn Willcox, an amateur musician and bandleader. He acquired the familiar nickname Spiegle as a student at the Manlius Military Academy (he claimed he could not remember its specific origin), where he played in the school brass band.

Willcox made his first recordings with the Collegians, and remained with Whiteman for three years, building a reputation as a good reader with a full, richly burnished tone which sat well with the leader's preference for a sweet, sophisticated ensemble sound, rather than the more earthy approach of the hot bands. Willcox regarded himself as predominantly a melody player rather than an improvising jazz soloist.

He returned to Cortland for a time after leaving the band in 1925, but was quickly in demand, and played briefly with the California Ramblers before joining the popular Jean Goldkette Orchestra, where he replaced Tommy Dorsey. Shortly after, cornetist Bix Beiderbecke and saxophonist Frankie Trumbauer also joined the band, making it one of the stellar ensembles of the day.

In 1927, and with a family to raise, the trombonist opted for the greater certainties of joining his father's coal business rather than pursuing the life of a professional musician. He continued to lead an amateur group in local functions on weekends in the Syracuse area, and did so for almost half a century.

In 1975, Willcox was invited to take part in a reunion concert for the Goldkette band at Carnegie Hall, where he renewed acquaintance with violinist Joe Venuti. Venuti persuaded the trombonist, now retired from the coal business, to join him on a series of club engagements, and they worked together until the violinist's death in 1978, by which time Willcox had firmly re-established himself on the music scene.

He began to play regularly in America, including many appearances at the celebrated Sacramento Jazz Jubilee, and was a regular visitor to Europe. In addition, he made some appearances with Vince Giordano's Nighthawks Orchestra. He also made a rare venture into the recording studio with a group of Dutch musicians in Amsterdam in 1994. The resulting disc was released under the appropriate title of Jazz Keeps You Young, even though at the age of 91 it probably made him the oldest trombonist ever to record.

In 1995, he won the Benny Carter Award of the American Federation of Jazz Societies. The trombonist reminisced on his experiences with Beiderbecke for the documentary film Bix in 1981, and can be heard discussing his life and music in a major television documentary series on jazz produced by film-maker Ken Burns. He is survived by a daughter, Cynthia.

 

Quelle: Wikipedia



Oscar Klein

Oscar Klein (* 5. Januar 1930 in Graz; † 12. Dezember 2006 in Plüderhausen, Deutschland) war ein österreichischer Musiker des Oldtime und Mainstream Jazz. Er spielte Trompete und Gitarre, aber auch Banjo, Klarinette und Mundharmonika. „Überzeugend wie kaum ein anderer europäischer Trompeter“ beherrschte er das traditionelle Ausdrucksspektrum dieses Instruments, während er als Gitarrist auf Einflüssen von Eddie Condon, Freddie Green und Toots Thielemans eine eigene Stilistik aufbaute.

Aufgrund der jüdischen Herkunft musste Kleins Familie vor den Nazis fliehen. Klein erhielt 1943, als er dort während des Faschismus mit seiner Familie in einem kleinen italienischen Bergdorf interniert war, Mandolinen-Unterricht beim Dorflehrer. Während der Ausbildung an der Basler Kunstgewerbeschule ab 1944 entdeckte er im Hot Club Basel den Jazz. Bei den „Feetwarmers“ um den Trompeter Freddie Höhn und den Klarinettisten Otto Flückiger machte er erste Erfahrungen als Gitarrist. 1948 trat Klein in Florenz eine Stelle als Zeichen- und Handarbeitslehrer an und versuchte dort, gleichgesinnte Musiker zu finden. Für die geplante Original Florence New Orleans Band fehlte allerdings der Trompeter, und so kam er zu seinem zweiten Instrument. Bei einem Ferienbesuch in Innsbruck begegnete er dem Klarinettisten Fatty George; 1952 wurde er Mitglied von dessen Band. Diese Band war eine der wichtigsten der Wiener Jazz-Szene der 1950er Jahre, mit Musikern wie Bill Grah, Karl Drewo und Joe Zawinul. 1958 wechselte Klein zur Schweizer Chicago-Stil-Band Tremble Kids.

 Er heiratete die Jazzsängerin Miriam Klein und gründete in Basel eine Familie. Von den vier gemeinsamen Kindern ist der 1961 geborene David Klein ebenfalls als Musiker und Komponist bekannt geworden.

 Ab Ende 1959 arbeitete er mehrere Jahre in der Dutch Swing College Band.‪ Seit 1963 war er vor allem als Bandleader mit verschiedenen eigenen Formationen unterwegs. Zuerst in einem Trio mit Miriam Klein und Isla Eckinger, später vor allem mit Oscar Klein's Jazzshow. Daneben arbeitete er mit Gastsolisten, wie Albert Nicholas, Joe Turner, Cootie Williams und Joe Venuti und erwarb sich internationale Anerkennung. Seit 1973 legte er auf einen Reigen von Alben unter eigenem Namen vor, trat aber auch wieder mit den Tremble Kids auf und – bis zu dessen Tod im Jahre 1982 – mit Fatty George. 1981 gründete er „Big Four“, eine italienisch-schweizerische Gruppe des Chicago Jazz. Anfang der 1990er tourte er mit wechselnd besetzten „European Dixieland All Stars“ und trat auch mit seinen „European Alls Stars“ auf, zu denen Charly Antolini und Barbara Dennerlein gehörten. Er arbeitete auch mit Romano Mussolini, dem Sohn des faschistischen „Duce“, zusammen.

In einer Schweizer Fernsehserie „History of Jazz” wirkte er als Moderator. Er gab außerdem viele Jahre lang erzieherische Konzerte in Schulen, zuerst zusammen mit Jerry Ricks, später mit Thomas Moeckel. Er glaubte fest, dass eine Jazzdarbietung sowohl musikalisch hochstehend als auch unterhaltend sein kann.

Er war nicht nur einer der bedeutendsten Musiker des europäischen „Trad-Jazz“, sondern auch ein hervorragender Entertainer, mit (schon fast legendären) humoristischen Ansagen und der Kapitänsmütze als optischem Markenzeichen.

Oscar Klein hat weiterhin mit folgenden Musikern Aufnahmen gemacht: Lionel Hampton, Roy Eldridge, Earl Hines, Bud Freeman, Wild Bill Davison, Peanuts Hucko, Sammy Price, Ralph Sutton, Emil Mangelsdorff, Dexter Gordon, Slide Hampton, Wallace Bishop, Fritz Pauer, Lino Patruno, Jan Jankeje, Ludwig Stimler, Hans Rettenbacher, Henri Chaix, Jimmy Woode, Gus Backus und Michael Pewny.

Insgesamt hat er mehr als 50 CDs und 130 LPs eingespielt.

Zusätzlich unterrichtete er Gitarre und veröffentlichte zusammen mit dem Schüler Caesar Perrig Pickin’ the blues. Ein Lehrbuch für Finger-Stil Gitarre, zu dem auch zwei LPs gehören.

Oscar Klein starb in seiner Wahlheimat Plüderhausen in Baden-Württemberg, wo er zuletzt mit seiner Frau Karin lebte.  

Quelle: Wikipedia



Peter Schilperoort

Peter Schilperoort (* 4. November 1919 in Den Haag, Niederlande; † 17. November 1990 in Leiderdorp) war ein niederländischer Musiker des Swing- und Dixieland-Jazz.

Schilperoort erhielt als Kind Klavierstunden und spielte später Klarinette, Klavier, Baritonsax, Gitarre. Der auch als Pat Bronx bekannte Musiker trat zunächst mit den Bouncers auf (ab 1938) und anschließend mit den Swing Papa’s (ab 1941). Weil während der deutschen Besetzung der Niederlande Jazz als „Negermusik“ es zunehmend schwerer hatte, löste sich das Ensemble 1943 auf.

Er arbeitete dann in einer Formation, die für den Rundfunk hawaiische und spanische Tanzmusik spielte. Nach der Befreiung der Niederlande spielte er wieder Jazz: Schilperoort gehörte 1945 zu den Gründern der Dutch Swing College Band, die er zwischen 1946 und 1955 leitete und zu ersten Erfolgen führte. Zwischen 1955 und 1959 stieg er aus und organisierte die Band nach seinem Wiedereinstieg 1960 als Berufsensemble; er leitete sie bis zu seinem Tod 1990.


Quelle: Wikipedia



Peter Schmidlin

Peter Schmidlin (* 28. Dezember 1947 in Riehen; † 25. Mai 2015) war ein Schweizer Jazzmusiker und -produzent. Neben Daniel Humair und Pierre Favre gilt er als einer der international reputierten Schlagzeuger aus der Schweiz. Seit 1991 leitete er das Jazzlabel TCB.

Schmidlin begann 1961 als 14-Jähriger das Schlagzeugspiel als Autodidakt. 1963 gewann er als 16-Jähriger den Preis als bester Schlagzeuger beim internationalen Jazzfestival in Zürich. Er begann 1965 eine Karriere als professioneller Musiker und spielte erstmals mit amerikanischen Jazzmusikern wie Buck Clayton, Sir Charles Thompson jr., Don Byas, Helen Humes und Bob Carter. In den nächsten Jahren nahm er an verschiedenen Jazzfestivals in Europa teil. Zwischen 1971 und 1983 war er festes Mitglied des '‘Jazz-live Trios'’ von Radio Zürich. Er nahme nahm an über 100 Livekonzerten im Radio Studio Zürich teil mit Musikern wie Johnny Griffin, Dexter Gordon, Franco Ambrosetti, George Gruntz, Benny Bailey, Gunther Schuller, Art Farmer, Sahib Shihab, Slide Hampton, Jiggs Whigham, Lee Konitz, Kai Winding, Albert Mangelsdorff, Ferdinand Povel, Volker Kriegel, Karlhanns Berger, Enrico Rava, Horace Parlan, Tony Scott, Idrees Sulieman, Clifford Jordan oder Eje Thelin. Zwischen 1972 und 1977 war er auch Mitglied der Rockjazz-Band Magog; diese international sehr erfolgreiche Schweizer Gruppe spielte etwa auf dem Jazz Festival Montreux 1972 & 1974, auf weiteren europäischen Festivals (Châteauvallon, Alassio, Bologna, Bergamo, Ljubljana, Přerov, Brno, Zürich, Willisau).

Zwischen 1978 und 1990 arbeitete er in der Schweiz, Deutschland, Italien, Oesterreich und Frankreich mit z. B. dem Tete Montoliu Trio, Horace Parlan Trio, Benny Bailey Quintett, Dusko Goykovich Quintett, George Robert Quartett, Jimmy Woode Trio, Clark Terry, Dee Dee Bridgewater, Curtis Fuller oder dem Sal Nistico/Rachel Gould Quintett. 1989 war er an der Schweizer TV-Produktion Jazz In mit Cedar Walton, Andy Scherrer, Gary Burton und Marc Johnson beteiligt. Anlässlich der 700-Jahrfeier der Schweiz 1991 war er auf Welttournee mit dem George Robert Quartett (teilweise inklusive Clark Terry) durch 13 Länder (USA, Kanada, Philippinen, Indonesien, Bali, Singapur, Malaysia, Indien, Thailand, Dubai und Abu Dhabi). Auch später kam es zu Tourneen mit Benny Bailey, Tom Kirkpatrick, William Evans, Clark Terry, dem George Robert Quartett, Hans Kennel, Paul Haag, Mark Soskin, Franco Ambrosetti und Buddy DeFranco. Seit 2002 war er festes Mitglied des Thierry Lang Trios; Zwischen 2003 und 2007 war er an der Einspielung von fünf CDs auf dem Jazzlabel Blue Note Records mit dem Thierry Lang Trio plus Gästen (Andy Scherrer, Paolo Fresu, Didier Lockwood, Olivier Ker Ourio, George Robert und Heiri Känzig) beteiligt. 2004 kam es auch zur Aufnahme einer CD mit Carlo Schöb, Peter Eigenmann und Isla Eckinger.

1991 gründete er die TCB Music SA, Montreux („TCB - The Montreux Jazz Label“), wo er über 200 Produktionen herausgab und international vertrieb. Im gleichen Jahr wurde er Veranstalter der ersten TCB-Night am Montreux Jazz Festival für Claude Nobs; er produzierte dort auch die TCB-Night 1999. Ab 2000 konzipierte er den ‘Swiss Jazz Club’ an der Midem, der weltweit grössten Musikmesse, machte Programmation und Präsentation dieses Clubs während fünf Jahren. Ab 2001 kam es zur Kreation von ‘Ollon du Jazz’ (mit Thierry Lang und Yvan Ischer), einem 3-tätigen, hochkarätigen Festival in der Nähe von Montreux. 2000 bis 2003 war er Jurymitglied des ‘Chrysler Jazz Awards’ am Montreux Jazz Festival. 2004 veranstaltete er erstmals das Ollon du Jazz Festivals in Riehen (Basel).

Im 2002 wurde er Mitglied des Vorstandes des ‘SMS’, dem Verein der Schweizer Jazz- und improvisierenden Musiker, sowie Nachfolger von Claude Nobs im Stiftungsrat der Suisa Stiftung für Musik.

Schmidlin erhielt 1998 den Preis der SUISA-Stiftung für Musik für seine Tätigkeiten als Musiker und CD-Produzent.

Quelle: Wikipedia 



Romano Mussolini

Romano Mussolini (26 September 1927 – 3 February 2006) was an Italian jazz pianist, painter and film producer. He was the fourth and youngest son of Benito Mussolini, fascist dictator of Italy from 1922 to 1943.

A native of Villa Carpena, Forlì (Emilia-Romagna), Romano Mussolini studied music as a child, playing classical pieces with his father on the violin.

After World War II, he started playing jazz under the assumed name Romano Full and by the mid-1950s, he had formed a trio. Romano Mussolini released a self-titled record (featuring Lilian Terry on vocals and trumpeter Nunzio Rotondo) through RCA Records in 1956. By the 1960s, he had formed the "Romano Mussolini All Stars", which became one of Italy's foremost jazz bands.

The All Stars recorded a well-received record Jazz Allo Studio 7 in 1963 with At the Santa Tecla following a year later. Mussolini's band toured internationally with artists including Dizzy Gillespie, Duke Ellington, Helen Merrill and Chet Baker. In the 1990s, Mussolini recorded two more albums, Perfect Alibi and Soft and Swing. His playing style has been described as "...like a slightly melancholic Oscar Peterson. Occasionally inspired, he was always efficient; he made the refrains run on time."

In 1962, Mussolini married Anna Maria Villani Scicolone, the sister of actress Sophia Loren. They had two daughters, Elisabetta and her elder sister Alessandra Mussolini, who was a member of the European Parliament, and leads an Italian national conservative party, Alternativa Sociale. Romano Mussolini composed the party's official anthem, "The Pride of Being Italian". With his second wife, the actress Carla Maria Puccini, he had a third daughter, Rachele, named after his mother Rachele Mussolini.

Mussolini was very reserved about his family history. It was only in 2004 that he published a book, entitled Il Duce, mio padre (Il Duce, my father), followed by a similar book in 2005, collecting personal memories and accounts of private confidences and discussions with his father.

He was the last surviving child of Benito Mussolini.

He died, aged 78, in a hospital in Rome of undisclosed causes.

 

Quelle: Wikipedia



Sun Ra

Sun Ra (* 22. Mai 1914 in Birmingham, Alabama; † 30. Mai 1993 ebendort; eigentlich Herman „Sonny“ Blount) war ein US-amerikanischer experimenteller, avantgardistischer Jazzkomponist und Jazzmusiker (Piano, Orgel, Keyboard), Poet und Philosoph.

Sun Ra galt schon zu Lebzeiten als Mythos und bis heute als einer der umstrittensten Jazzmusiker. Durch seinen ganz eigenen Stil und seine innovativen Ideen polarisierte er die Kritiker und Publikum. Sahen die einen in ihm einen genialen Innovator, so galt er anderen als Scharlatan. Sun Ras Leistung als einer der Wegbereiter des Free Jazz ist jedoch unbestritten.

Er legte 1952 seinen Geburtsnamen ab, nahm den Namen Sun Ra an (Ra ist der Name des antiken ägyptischen Sonnengotts) und leitete eine Band mit ständig wechselnder Besetzung, die als Arkestra bekannt wurde. Die bemerkenswertesten Mitglieder des Arkestra waren die Saxophonisten John Gilmore, dessen Werk das von John Coltrane beeinflusste, und Marshall Allen, der das Arkestra heute (2014) noch leitet.

Die musikalische Entwicklung Sun Ras kann grob in drei Perioden eingeteilt werden. In den 1950er Jahren entwickelte sich seine Musik aus dem Bigband-Swing, mit dem er in den 1940er Jahren ebenso wie bei Wynonie Harris seine Karriere begann. Als Brotjob lebte er aber auch von Aufträgen wie dem als Arrangeur im Chicagoer Club DeLisa, die ihm Red Saunders gab. In einer Neuerfindung seiner selbst bildete sich der thematisch von Weltraumthemen bestimmte „Cosmic Jazz“ heraus, mit dem er die Berühmtheit erlangte. Musikkritikern und Jazzhistorikern zufolge wurden einige seiner besten Werke in dieser Periode geschaffen. Bemerkenswerte Sun-Ra-Alben der 1950er Jahre sind unter vielen anderen Super-Sonic Jazz, Sun Ra Visits Planet Earth, Interstellar Low Ways, Angels And Demons At Play, We Travel The Spaceways und Jazz in Silhouette.

Zudem begann der Exzentriker ebenfalls in den 1950er Jahren, sonderbare Kostüme und Kopfschmuck in ägyptischem Stil zu tragen. Er behauptete, er stamme nicht von der Erde, sondern vom Planeten Saturn, und entwickelte eine Kunstfigur aus „kosmischen“ Philosophien und lyrischer Dichtung, die vor allem Bewusstsein und Frieden predigte. Er distanzierte sich vom Rassismus, unter dem er selbst häufig zu leiden hatte, wenn es um Tourneen und Konzerte des Arkestra ging, ohne sich jedoch öfter dazu zu äußern. Überhaupt sprach er, anders als viele schwarze Musiker seiner Generation, selten über umstrittene Themen. Er machte lieber Musik, während das Ensemble von Musikern, die mit ihm zusammenarbeiteten und auf Tour gingen, sich fast täglich änderte.

Während der 1960er Jahre durchlief seine Musik eine chaotische, experimentelle Periode. Während dieser Periode erreichte seine Popularität ihren Höhepunkt, als die Beat Generation und der Psychedelic Rock seine Musik aufnahmen. Ras Alben aus dieser Zeit sind für Hörer, die sich zum ersten Mal mit seiner Musik beschäftigen, oft nur schwer zugänglich. Bemerkenswerte Titel aus dieser Periode sind unter anderem The Magic City, When Sun Comes Out und Other Planes Of There.

Während der 1970er Jahre und später bewegte sich die Musik von Sun Ra und dem Arkestra auf konventionelleren Bahnen, blieb dabei aber weiter in hohem Maße eklektisch und energiegeladen. Durch die Zusammenarbeit mit der Sängerin June Tyson gelang es ihm, das Publikum zu fesseln. In den Konzerten wurden nun auch Jazzstandards interpretiert. Sun Ra fand zudem Geschmack an den Filmen von Walt Disney. Er begann Schnipsel aus Disneys Musikstücken in viele seiner musikalischen Darbietungen einzubeziehen. In den späten 1980er Jahren gab das Arkestra sogar ein Konzert in Walt Disney World. Die Version von Pink Elephants On Parade des Arkestras ist auf dem Album Stay Awake vertreten, einer Zusammenstellung von Disneymelodien, die von unterschiedlichen Künstlern interpretiert wurden.

Sun Ra und sein Arkestra waren Gegenstand des Dokumentarfilms A Joyful Noise und im Jahre 1972 des Blaxploitationfilms Space Is the Place. Der Soundtrack zu diesem Film, ebenfalls von Sun Ra, ist auf CD erhältlich.

Quelle: Wikipedia



Stéphane Grappelli

Stéphane Grappelli (26 January 1908 – 1 December 1997) was a French jazz violinist who founded the Quintette du Hot Club de France with guitarist Django Reinhardt in 1934. It was one of the first all-string jazz bands. He has been called "the grandfather of jazz violinists" and continued playing concerts around the world well into his 80s.

Grappelli was born at Hôpital Lariboisière in Paris, France, and christened with the name  Stéfano. His Italian father, marquess Ernesto Grappelli, was born in Alatri, Lazio, and his French mother, Anna Emilie Hanoque, was from St-Omer.

Grappelli was living with Michel Warlop, a classically trained violinist. While Warlop admired Grappelli's jazzy playing, he envied Warlop's income. After experimenting with piano, Grappelli stopped playing violin, choosing simplicity, new sound, and paid gigs over familiarity. He began playing piano in a big band led by a musician called Grégor.

Grégor's band reunited as jazz ensemble under the leadership of pianist Alain Romans and saxophonist Ekyan. While playing with this band, Grappelli met Gypsy jazz guitarist Django Reinhardt in 1931.

Three years later, in 1934, the two encountered each other at Claridge's in London, England, and they began their musical partnership. Pierre Nourry, the secretary of the Hot Club de France invited Reinhardt and Grappelli to form the Quintette du Hot Club de France, with Joseph Reinhardt and Roger Chaput joining on guitar, and Louis Vola on bass.

In 1937, the American jazz singer Adelaide Hall and her husband Bert Hicks opened a nightclub, La Grosse Pomme, in MontmartreFor the first three decades of his musical career, Grappelli was billed as Stéphane Grappelly, a gallicized form of his name. He took back the Italian spelling of his last name; he said in order to avoid people mispronouncing his surname as "Grappell-eye".

The Quintette du Hot Club de France disbanded in 1939 at the outbreak of World War II; Grappelli was in London and stayed there during the war. In 1940, a jazz pianist George Shearing made his debut as a sideman in Grappelli's band.

Grappelli played on hundreds of recordings, including sessions with Duke Ellington, jazz pianists Oscar Peterson, Michel Petrucciani and Claude Bolling, jazz violinist Jean-Luc Ponty, jazz violinist Stuff Smith, Indian classical violinist L. Subramaniam, vibraphonist Gary Burton, pop singer Paul Simon, mandolin player David Grisman, classical violinist Yehudi Menuhin, orchestral conductor André Previn, guitar player Bucky Pizzarelli, guitar player Joe Pass, cello player Yo Yo Ma, harmonica and jazz guitar player Toots Thielemans, jazz guitarist Henri Crolla, bassist Jon Burr and fiddler Mark O'Connor.

He also collaborated extensively with the British guitarist and graphic designer Diz Disley, recording 13 record albums with him and his trio (which included Denny Wright in its early years), and with now-renowned British guitarist Martin Taylor. His Parisian trio of many years included guitarist Marc Fosset and bassist Patrice Carratini.

Grappelli recorded a solo for the title track of Pink Floyd's 1975 album Wish You Were Here. This was made almost inaudible in the mix, and so the violinist was not credited, according to Roger Waters, as it would be "a bit of an insult".

Grappelli made a cameo appearance in the 1978 film King of the Gypsies along with mandolinist David Grisman. Three years later they performed together in concert, which was recorded live and released to critical acclaim.

In the 1980s he gave several concerts with the young British cellist Julian Lloyd Webber.

In 1997, Grappelli received the Grammy Lifetime Achievement Award. He is an inductee of the Down Beat Jazz Hall of Fame.

 

Quelle: Wikipedia



Tony Scott

Tony Scott (* als Anthony Sciacca am 17. Juni 1921 in Morristown, New Jersey; † 28. März 2007 in Rom) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Klarinette, Saxophon, Electronics, Komposition).

Scott wurde als Sohn sizilianischer Einwanderer in New Jersey geboren, sang ab dem Alter von 7 Jahren und hatte Erfolge als Instrumentenimitator. Er studierte von 1939 bis 1942 an der Juilliard School in New York, dann beim Komponisten Stefan Wolpe. Er fand bald zum Jazz, war beeindruckt von den Balladen Ben Websters und den Improvisationen Dizzy Gillespies und Charly Parkers („Er ist mein Idol“). 1941 nahm er bereits an den Bebopsessions in Minton’s Playhouse teil. Während seines dreijährigen Militärdienstes spielte er in Big Bands, Swingformationen, aber auch Dixieland-Bands. Bis 1953 spielte er dann als Klarinettist, Saxophonist und Pianist bei Buddy Rich, Ben Webster, Sid Catlett, Trummy Young, Earl Bostic, Charlie Ventura, Claude Thornhill und Duke Ellington.

Ab 1953 leitete er eigene Gruppen, begleitete aber auch Harry Belafonte, Billie Holiday und Sarah Vaughan, für die er auch arrangierte. Er spezialisierte sich auf die Klarinette, gewann vier Mal den Down Beat-Poll und festigte seinen Ruf als wichtiger neuer Vertreter des Instruments. Er zählte zum Kern der New Yorker Jazzszene; ihm wurde „der mächtigste Sound aller Klarinettisten“ nachgesagt. 1957 war er mit seiner Band sieben Monate auf Tournee (Europa und Afrika). 1959 verließ Scott die Vereinigten Staaten, um die nächsten 6 Jahre im Fernen Osten zu leben und zu arbeiten.

Er spielte unter anderem in Japan, Indonesien, Thailand und Südvietnam mit Musikern der Gastländer, war aber auch als Jazzlehrer aktiv. Er nahm die klassische Musik dieser Länder auf und trat 1961 auf dem ersten Jazzfestival in Hongkong ebenso auf wie 1962 beim ersten japanischen Jazzfestival. Auf Bali trat er mit einem Gamelan-Orchester in Tempeln auf; in Japan spielte er 1964 mit Hōzan Yamamoto auf der Shakuhachi und Shinichi Yuize auf der Koto die Platte „Music for Zen Meditation“ ein, die eine der ersten Ethnojazz-Produktionen ist und sich zum Bestseller entwickelte. Dieses Album machte Scott, den Pionier der Weltmusik, über die Jazz-Szene hinaus bekannt.

Nebenbei ging aus seinem Quartett mit Bill Evans dessen Trio hervor.

1965 kam er nach New York City zurück, wo er ein Jazzquartett leitete, das Elemente der ethnischen Musik in sein Spiel integrierte und auf dem Newport Jazz Festival auftrat. 1967 spielte er einerseits mit den Indonesian All Stars um Bubi Chen eine Platte mit indonesisch geprägtem Jazz ein, andererseits entwickelte er mit Sitar- und Tablaspieler Collin Walcott zusammen indisch geprägte Jazzmusik und nahm mit ihm das Album „Music for Yoga Meditation and Other Joys“ auf und 1969 das Album „Homage To Lord Krishna“, an dem auch Attila Zoller und Richard Davis beteiligt waren.

In den 1970er Jahren ging Scott nach Italien und ließ sich 1972 in Rom nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte und zunächst mit dem Pianisten Romano Mussolini arbeitete. In den frühen achtziger Jahren legte er eine eindrucksvolle musikalische Studie über Billy Strayhorns Komposition „Lush Life“ als Doppel-CD vor, die er in unterschiedlichen Konstellationen (u.a. mit Bill Frisell und Ed Schuller, aber auch mit seiner Tochter, Monica Sciacca) und auf verschiedenen Instrumenten interpretierte. In den späten 1980ern beschäftigte er sich mit elektro-akustischen Klanglandschaften. In den 1990er Jahren trat er regelmäßig mit Jazz-Combos und einer Big Band auf und spielte diverse Platten ein.

 

Quelle: Wikipedia



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